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DESCRIPTION:Gegenstand meines Dissertationsprojektes ist der Diskurs zu S
 exismus in der Punkszene in Deutschland\, das zu untersuchende sprachlic
 he Phänomen bilden sprachliche Muster der ‚Bedeutungsfixierung‘\, die im
  Diskursausschnitt rekurrieren und orientiert an einer gebrauchsbasierte
 n Konstruktionsgrammatik (Ziem 2013\, 2018 u.a.) als Konstruktionen (For
 m-Inhalt-Paare) beschrieben werden sollen. Als Definienda wurden die bei
 den Ausdrücke Punk und Feminismus bestimmt. Als Verbindungselemente zwis
 chen Definiendum und Definiens fungieren insbesondere Verben wie die Kop
 ulae sein und werden\, aber auch solche Verben\, die einen Akt der seman
 tischen Fixierung evozieren\, wie bedeuten\, definieren und verstehen. D
 ie Konstruktionskandidatinnen bzw. Konstruktionsinstantiierungen (‚Konst
 rukte‘) müssen zunächst nach grammatischen Eigenschaften klassifiziert w
 erden. Vor dem Hintergrund\, dass sich die Konstruktionsgrammatik mit tr
 ansphrastischen Strukturen schwer tut\, eröffnen hier etwa Belegstellen 
 mit anaphorischen und/oder elliptischen Strukturen ein potentielles meth
 odisches Problemfeld\, was einen Punkt des Vortrags darstellt. Auf der I
 nhaltsseite können die Konstruktionen als Sprechakte beschrieben werden\
 , genauer als Mittel zur Selbst- und Fremdpositionierung (Lucius-Hoene &
  Deppermann 2004).  Spieß (2018a\, 2018b) zeigt\, dass das ursprünglich 
 auf mündliche Kommunikation ausgelegte Positionierungskonzept auch auf (
 einen Diskursausschnitt konstituierende) schriftsprachliche Texte angewa
 ndt werden kann. Selbst- und Fremdpositionierung tragen zur Konstruktion
  von Personentypen und Bildung sozialer Kategorien bei. Diese Praktiken 
 gehen mit der Gegenüberstellung einer Eigen- und Fremdgruppe (vgl. Spieß
  2018a) einher\, genauer einer WIR-Gruppe und einer Gruppe der ANDEREN\,
  die sich in einer konkurrierenden\, um die Bedeutung eines Konzeptes ‚k
 ämpfenden‘ Stellung befinden bzw. sich selbst in diese ‚hineinkonstruier
 en‘ (Selbstpositionierung) oder ‚hineinkonstruiert‘ werden (Fremdpositio
 nierung).  Somit ist die Frage nach dem diskursiven/textuellen Bezugsele
 ment der fixierenden sprachlichen Einheit (Definiens) zu stellen sowie w
 elcher Bedeutungsaspekt aus dem globalen/lokalen Kontext bemüht wird. Di
 esbezüglich muss eine sorgfältige Trennung zwischen der Ausdrucks- und Ä
 ußerungsebene vorgenommen werden\, was das methodische Analysevorgehen u
 nmittelbar beeinflusst und im Vortrag diskutiert werden soll. Zudem soll
  – da ein Ziel des Dissertationsprojektes nicht zuletzt eine konstruktio
 nsgrammatische Typologie von Bedeutungsfixierungen ist – Gegenstand der 
 Diskussion sein\, wie sich agentive von non-agentiven Konstruktionen unt
 erscheiden.  \n\nLucius-Hoene\, Gabriele & Arnulf Deppermann (2004): Nar
 rative Identität und Positionierung. Gesprächsforschung 5 (Online-Zeitsc
 hrift zur verbalen Interaktion)\, 166-183.\n\nSpieß\, Constanze (2018a):
  Sprachliche Selbst- und Fremdpositionierungsaktivitäten im Kontext poli
 tischer Äußerungen über Migration am Beispiel des Ausdrucks Leitkultur. 
 In: Kulturwissenschaftliche Zeitschrift 3 (1)\, 35-55.\n\nSpieß\, C. (20
 18b): Selbst- und Fremdpositionierungsaktivitäten in Migrations- und Zuw
 anderungsdiskursen am Beispiel der Konzepte BURKA und VOLLVERSCHLEIERUNG
 . In: M. Wengeler & A. Ziem (Hrsg.): Diskurs\, Wissen\, Sprache. Linguis
 tische Annäherungen an kulturwissenschaftliche Fragen. Berlin/Boston: De
  Gruyter\, 161-192. \n\nZiem\, A. (2013): Syntaktische Konstruktionen al
 s diskursive Muster. Krisen in der medienvermittelten 	Öffentlichkeit. I
 n: J. Maeße (Hrsg.): Ökonomie\, Diskurs\, Regierung. Interdisziplinäre P
 erspektiven. 	Wiesbaden: Springer VS\, 141-166. \n\nZiem\, A. (2018): Di
 skurslinguistik und (Berkeley) Construction Grammar. In: I. H. Warnke (H
 rsg.): Handbuch Diskurs. Berlin/Boston: De Gruyter\, 104-133.
URL:/events/741.html
SUMMARY:'Bedeutungsfixierung' konstruktionsgrammatisch - Phillip Alexande
 r Neumair
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SUMMARY:Abschluß - 
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DESCRIPTION:Auf Grundlage des Corpus der altdeutschen Originalurkunden bi
 s zum Jahr 1300\, einer großen\,\nelektronisch verfügbaren Sammlung mitt
 elhochdeutscher Urkunden (CAO 1–5) demonstriere ich\,\ndass dieser Quell
 entyp hochauflösende Informationen über schreiblandschaftliche und damit
  auch\ndialektale Variation in dieser Sprachperiode bietet. Dies hängt d
 amit zusammen\, dass Urkunden im\nGegensatz zu vielen anderen historisch
 en Dokumenten in der Regel genau datier- und lokalisierbar\nsind. Ich di
 skutiere und evaluiere zwei Methoden\, um an raumbezogene Informationen 
 zu kommen\,\nnämlich (1) Reguläre Ausdrücke (RegEx)\, und zwar auf Grund
 lage der Graphievarianten\, die im\nWörterbuch der mittelhochdeutschen U
 rkundensprache (WMU 1–3) verzeichnet sind\, und (2)\nAbfragen auf Basis 
 von automatischen morphosyntaktischen Annotationen\, die mittels des\nRN
 NTaggers vorgenommen wurden (Becker und Schallert 2021\; Schmid 2019).\n
 Areale Variationsmuster sind unverzichtbar\, um ein tieferes Verständnis
  feinskalierter\ngrammatischer Variation zu bekommen (Weinreich 1954\; B
 resnan et al. 2007) und um die Diffusion\nsprachlicher Innovationen nach
 zuvollziehen (Nerbonne 2010). Dies betrifft im Speziellen Layering-\nEff
 ekte\, die sich bei Grammatikalisierungsprozessen zeigen\, bei denen kon
 kurrierende\nStrukturvarianten unterschiedliche Verteilungsmuster zeigen
  (Hopper 1991\; Girnth 2000). Darüber\nhinaus sind Urkunden sehr nützlic
 h\, um Handschriften zu lokalisieren\, deren Provenienz unklar\nund/oder
  umstritten ist (siehe z.B. Fleischer 2019\, der zeigt\, dass schon die 
 100 frequentesten\nWortformen eines Textes eine generelle Zuordnung ermö
 glichen).\nLiteratur\nBecker\, Carsten und Oliver Schallert (2021): Area
 l variation in Middle High German: A perspective\nfrom charters. In: Nor
 th-Western European Language Evolution [NOWELE] 74(2): 199–241.\nBresnan
 \, Joan\, Ashwini Deo und Devyani Sharma (2007): Typology in variation: 
 a probabilistic\napproach to be and n’t in the Survey of English Dialect
 s. In: English Language and Linguistics\n11(2): 301–346.\n[CAO 1–5:] Wil
 helm\, Friedrich [et al.] (Hgg.) (1932–2004): Corpus der altdeutschen\nO
 riginalurkunden bis zum Jahr 1300. Lahr\, Berlin: Erich Schmidt Verlag [
 5 Bde.].\nFleischer\, Jürg (2019): Zur sprachlichen Einordnung mittelhoc
 hdeutscher Zeugnisse.\nGrundsätzliche und quantitative Explorationen anh
 and der „Kaiserchronik“-Überlieferung. In:\nZeitschrift für deutsches Al
 tertum und deutsche Literatur 148(2): 258–284.\nGirnth\, Heiko (2000): U
 ntersuchungen zur Theorie der Grammatikalisierung am Beispiel des\nWestm
 itteldeutschen. (Reihe Germanistische Linguistik\; 223). Tübingen: Nieme
 yer.\nHopper\, Paul J. (1991): On some principles of grammaticalization.
  In: Elisabeth C. Traugott and\nBernd Heine (Hgg.): Approaches to gramma
 ticalization. Bd. 1: Focus on theoretical and\nmethodological issues: 17
 –35. (Typological Studies in Language\; 19.1). Amsterdam\,\nPhiladelphia
 : Benjamins.\nNerbonne\, John (2010): Measuring the diffusion of linguis
 tic change. In: Philosophical Transactions\nof the Royal Society B: Biol
 ogical Sciences 365: 3821–3828.\nSchmid\, Helmut (2019): Deep Learning-B
 ased Morphological Taggers and Lemmatizers for\nAnnotating Historical Te
 xts. In: DATeCH2019 – Proceedings of the 3rd International Conference\no
 n Digital Access to Textual Cultural Heritage: 133–137.\nWeinreich\, Uri
 el (1954): Is a structural dialectology possible? In: Word 10: 388–400.\
 n[WMU 1–3:] Kirschstein\, Bettina [et al.] (Hgg.) (1994–2010): Wörterbuc
 h der mittelhochdeutschen\nUrkundensprache\; auf Grundlage des Corpus de
 r altdeutschen Originalurkunden bis zum Jahr\n1300. Berlin: Erich Schmid
 t Verlag [3 Bde.].
URL:/events/777.html
SUMMARY:Areale Variation im Mittelhochdeutschen: Methodologische und quan
 titative Aspekte - 
LOCATION:PlenumRaum
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DESCRIPTION:In ihrer Funktion\, Informationen in verdichteter Form zu ver
 mitteln\, stellen attribuierte Nominalgruppen spezifische sprachliche An
 forderungen an Schüler:innen und werden vielfach als bildungssprachliche
 r Indikator diskutiert (Ahrenholz 2017: 14). Bisherige Arbeiten zeigen\,
  dass Schüler:innen im Laufe der Sekundarstufe schriftlich zunehmend att
 ribuierte Nominalgruppen verwenden. Dabei sind große individuelle Unters
 chiede erkennbar und es treten insgesamt nur wenige Attributkombinatione
 n auf\, zudem hängen Frequenz und Varianz der produzierten Attribute von
  der Textsorte ab (Langlotz 2021: 172). Rezeptiv werden Schüler:innen in
  Schulbuchtexten bereits ab Klasse 5 mit strukturell komplexen Attributi
 onsmustern konfrontiert (Hempel/Neumann/Ahrenholz 2019: 151). Allerdings
  stellen offenbar nur bestimmte Muster tatsächlich eine Verständnishürde
  dar (Ender/Kaiser 2020: 132f.). \nTrotz bestehender Studien zum Attribu
 tgebrauch fällt auf\, dass das sprachliche Wissen von Schüler:innen zu f
 ormalen Regularitäten und funktionalen Leistungen des Nominalgruppenausb
 aus bislang nicht expliziter Gegenstand empirischer Forschung war. Vor d
 iesem Hintergrund geht das geplante Dissertationsprojekt der Frage nach\
 , inwiefern bei ein- und mehrsprachigen Lernenden zu Beginn und am Ende 
 der Sekundarstufe I Unterschiede im sprachlichen Wissen vorliegen und wi
 e diese die subjektive Schwierigkeit verschiedener Attributionsmuster un
 d ihre Verwendung bzw. Vermeidung in der Sprachproduktion beeinflussen. 
 Der Spracherwerbsstand soll dabei systematisch und differenziert als Ein
 flussfaktor berücksichtigt werden. Im Rahmen einer Mixed-Methods-Erhebun
 g ist einerseits der Einsatz von Aufgabenformaten geplant\, die eine gez
 ielte Elizitation des sprachlichen Prozesswissens (Wecker/Binanzer i Dr.
 ) ermöglichen. Andererseits soll die Erhebung von verbalen Äußerungen de
 r Schüler:innen zu eigenen Textprodukten Erkenntnisse zu ihrem Umgang mi
 t attribuierten Nominalgruppen liefern. \nIm Vortrag möchte ich nach ein
 em Überblick über den Forschungsstand die leitenden Fragestellungen des 
 Projekts präsentieren sowie erste Ansätze zur Operationalisierung und me
 thodische Herausforderungen bei der Erhebung sprachlichen Wissens zur Di
 skussion stellen.\n\nLiteratur\nAhrenholz\, B. (2017). Sprache in der Wi
 ssensvermittlung und Wissensaneignung im schulischen Fachunterricht. In 
 Lütke\, B.\, Petersen\, I.\, Tajmel\, T. (Hg.)\, Fachintegrierte Sprachb
 ildung. Berlin/Boston: de Gruyter\, 1-31.\nEnder\, A.\, Kaiser\, I. (202
 0). Fressen oder gefressen werden? Rezeptive bildungssprachliche Kompete
 nzen bei ein- und mehrsprachigen Jugendlichen der Sekundarstufe I. In La
 nglotz\, M. (Hg.)\, Grammatikdidaktik – theoretische und empirische Zugä
 nge zu sprachlicher Heterogenität. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehre
 n\, 117-143.\nHempel\, M.\, Neumann\, J.\, Ahrenholz\, B. (2019). Komple
 xe Attributionen in Schulbuchtexten der Fächer Biologie und Geographie. 
 In Ahrenholz\, B. et al. (Hg.)\, Fachunterricht\, Sprachbildung und Spra
 chkompetenzen. Berlin/Boston: de Gruyter\, 135-158.\nLanglotz\, M. (2021
 ). Nicht nur Nomen – Schulischer Grammatikerwerb am Beispiel der Nominal
 gruppe. In DASD\, Akademieunion (Hg.)\, Die Sprache in den Schulen – Ein
 e Sprache im Werden. Berlin: ESV\, 147-175.\nWecker\, V.\, Binanzer\, A.
  (i. Dr.). Zum Zusammenhang von grammatischem Wissen und schriftsprachli
 chen Kompetenzen: Theoretische und empirische Befunde. In Röber\, C.\, O
 lfert\, H. (Hg.)\, Schriftsprach- und Orthographieerwerb (2. Aufl.). Bal
 tmannsweiler: Schneider Hohengehren.
URL:/events/756.html
SUMMARY:Attributionsmuster und Klammerstrukturen in Nominalgruppen – Spra
 chliches Wissen ein- und mehrsprachiger Schüler:innen in der Sekundarstu
 fe - Carolin Hagemeier
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URL:/events/770.html
SUMMARY:Begrüßung - 
LOCATION:PlenumRaum
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DESCRIPTION:Abstract\n\nIntercultural studies have recently attracted the
  attention of many scholars in the field of applied linguistics\, as cul
 ture plays a significant role in international students’ success or fail
 ure in the target context. International students experience far-reachin
 g psychological and socio-cultural changes. In this regard\, Iranian stu
 dents in Vienna may experience difficulties based on low culture proximi
 ty between Iranian and Austrian. Moreover\, they may experience difficul
 ties regarding their low familiarity with the Austrian academic system. 
 My study aims to find out if Iranian students attending universities in 
 Vienna experience any difficulty in their cultural adaptation to the Aus
 trian society\, if they have preferred acculturation strategies\, and wh
 ether their origins\, mother tongues\, and/or educational fields play an
 y role in this experience. According to the conference focus\, attention
  will be on language policy\; intercultural misunderstanding\; cultural 
 differences and prejudice\; and differences in the academic system. The 
 sociolinguistic analysis will focus on whether mother tongues and cultur
 al backgrounds influence Iranian students’ cultural adaptation and accul
 turation strategies\, based on the participants’ experiences in their Ge
 rman language communication. To study both the ethnic background and the
  academic culture\, in this research project\, the concept of culture wi
 ll be based on Holliday's (1999) theory\, large culture\, and small cult
 ure. \nTo answer the questions of this study\, a mixed-methods study inv
 olving a qualitative phase of research on focus group discussion\, short
  essay writing\, and one-to-one interviews as well as a quantitative pha
 se based on questionnaires to prove the hypotheses\, will be applied. Bo
 th the qualitative and quantitative data collection and analyses will be
  used to triangulate and understand the topic in depth. My presentation 
 will concentrate on the methodological aspects to explain the reasons fo
 r choosing the method in terms of epistemology and ontology\, data from 
 the qualitative phase.\n According to the results obtained from the qual
 itative part of this study\, knowledge of the German language has a sign
 ificant role in the lives of Iranian students in Austria. In addition\, 
 their language learning is based on standard German\, but they face prob
 lems with the Austrian accents in Austrian society. Therefore\, in this 
 presentation\, the role of language\, as a part of Austrian immigration 
 policy\, in the different aspects of Iranian students' lives\; and the p
 roblems related to various dialects in Austria based on the experiences 
 of the interviewees will be discussed.\n\n\n\nKeywords: Cultural adaptat
 ion\, Acculturation\, Language policy\, Academic culture.\n\nReferences\
 n\nHolliday\, A. (1999). Small cultures. Applied Linguistics\, 20(2)\, 2
 37–264.\n
URL:/events/743.html
SUMMARY:Cultural Adaptation of Foreign Students in Vienna A Sociolinguist
 ic case study on Iranian Students - Roshanak Nouralian
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DESCRIPTION:Seit dem Beginn der letzten großen Flüchtlingswelle kann man 
 beobachten\, dass in der Presse immer mehr Artikel zum Thema Flüchtlinge
  veröffentlicht werden. In den Artikeln werden bestimmte Bilder von Flüc
 htlingen kreiert\, die sowohl positiv\, neutral als auch negativ sind. M
 an soll dabei darauf aufmerksam machen\, dass sie in der Boulevardpresse
  meistens negativen Charakters sind\, was von den bestimmten Merkmalen d
 er Boulevardpresse abhängen kann. \nIn der Präsentation werden deutsche 
 Presseartikel der deutschen Boulevardpresse Bild Online untersucht. Das 
 Untersuchungsmaterial besteht aus 114 Artikeln\, die verschiedene Themen
  in Bezug auf Flüchtlinge berührten. Im Laufe der Analyse lässt sich fes
 tstellen\, dass das Bild des Flüchtlings mithilfe von verschiedenen Moti
 ven kreiert wird. Diese Motive werden in der Präsentation besprochen. Da
 s Ziel der Untersuchung ist\, darauf hinzuweisen\, welche Motive man in 
 den analysierten Texten finden kann. Darüber hinaus wird auf den quantit
 ativen Aspekt fokussiert\, es wird nämlich untersucht\, wie viele positi
 ve\, neutrale und negative Bilder des Flüchtlings sich unterscheiden las
 sen.\nDa die Untersuchung sich auf einen Abschnitt der Realität bezieht 
 und auf die Analyse der Presse basiert\, soll hier die Methodologie der 
 Diskursanalyse angewandt werden. Der Ausgangspunkt für die Untersuchung 
 ist der Diskursbegriff nach Gardt (2007: 30): \nEin Diskurs ist die Ause
 inandersetzung mit einem Thema\, das sich in Äußerungen und texten der u
 nterschiedlichsten Art niederschlägt\, von mehr oder weniger großen gese
 llschaftlichen Gruppen getragen wird\, das Wissen und die Einstellungen 
 dieser Gruppen zu dem betreffenden Thema sowohl spiegelt als auch aktiv 
 prägt und dadurch handlungsleitend für die zukünftige Gestaltung der ges
 ellschaftlichen Wirklichkeit in Bezug auf dieses Thema wirkt.\nIm Lichte
  dessen soll man darauf hinweisen\, dass für die Untersuchung der Presse
  zwei Arten der Methodologie der Diskursanalyse relevant sind\, nämlich:
  soziologische Diskursanalyse (Konzentration auf außersprachliche Wirkli
 chkeit – Kontext der analysierten Äußerungen) und kritische Diskursanaly
 se (Hinweis darauf\, dass in untersuchten Texten Gesinnungs- und Wertsys
 teme der Textautoren beinhaltet werden) (vgl. Dobrołowicz 2016: 40). \nD
 adurch können bestimmte Motive in den analysierten Texten unterschieden 
 werden\, was dazu führen kann\, ein bestimmtes Bild der Flüchtlinge zu k
 reieren bzw. darzustellen.\n\nLiteratur\nDobrołowicz\, Justyna (2016): „
 Analiza dyskursu i jej zastosowanie w badaniach edukacyjnych” In: Jakośc
 iowe Badania Pedagogicznie 2016 – Tom I – Numer 1. Szczecin: Wydawnictwo
  Naukowe Uniwersytetu Szczecińskiego\, S. 36–48.\nGardt\, Andreas (2007)
 : „Diskursanalyse. Aktueller theoretischer Ort und methodische Möglichke
 iten.“ In: Ingo H. Warnke (red.): Diskurslinguistik nach Foucault. Theor
 ie und Gegenstände. Berlin/New York: De Gruyter\, S. 28–52.
URL:/events/736.html
SUMMARY:Das Bild des Flüchtlings in der deutschen Boulevardpresse - Kryst
 ian Suchorab
LOCATION:Celan
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DESCRIPTION:Mein Dissertationsprojekt\, das ich im September 2021 begonne
 n habe und daher noch in seinen Anfängen steckt\, soll in meinem Vortrag
  vor allem in seinen Grundzügen vorgestellt und hinsichtlich seiner Mach
 barkeit zur Diskussion gestellt werden. Wissenschaftstheoretisch ist das
  Projekt im Bereich der (historischen) Kulturlinguistik zu verorten\, da
 s heisst\, es wird mir im weitesten Sinn darum gehen\, zu überlegen\, in
 wiefern sprachliche (im Verbund mit weiteren) Zeichenressourcen zur Kons
 titution und Organisation kultureller Phänomene beitragen. Namentlich so
 llen mittelalterliche Codices als semiotisch strukturierte Objekte unter
 sucht werden\, wobei zunächst die ‚Oberflächen und Performanzen‘ (Feilke
 /Linke 2009) dieser Objekte hinsichtlich ihres zeichenhaften Potentials 
 befragt werden sollen. Es rücken also Aspekte des Textdesigns wie Layout
 \, Typographie\, Grafik oder Bild ins Zentrum der Aufmerksamkeit\, wobei
  angenommen wird\, dass die formalen Aspekte der Codices mit den semanti
 sch-lexikalischen Inhalten der in diesen enthaltenen Sprachzeichen in We
 chselwirkung stehen. Es kann daher die Hypothese formuliert werden\, das
 s bereits die formale Textgestaltung semiotisch ‚signifikant‘ ist und bs
 pw. Rückschlüsse erlaubt auf die (hierarchische) Strukturierung der im T
 ext sprachlich vermittelten Inhalte. Texte enthalten in diesem Sinn ‚Arc
 hitekturen des Wissens‘ (Antos 2011)\, die wiederum als Manifestationen 
 kultureller mentaler Modelle ausgedeutet werden können. Umgekehrt heisst
  das\, dass sich kulturell sedimentierte Formen und Vorgänge des Denkens
  und des Organisierens von Wissen in der Materialität von Texten bzw. Co
 dices niederschlagen. Methodisch bieten sich zur Analyse mittelalterlich
 er Codices Ansätze aus der (linguistisch fundierten) Semiotik (z.B. nach
  Pierce\, Eco) sowie aus der Text- und Multimodalitätslinguistik an. Es 
 gilt demnach\, die in mittelalterlichen Codices identifizierbaren Zeiche
 nressourcen systematisch zu erfassen und in ihrer (immer auch in Wechsel
 wirkung stehenden) Funktionalität zu analysieren. Diesbezüglich stellt s
 ich mir die Frage\, mit welchem Zeichenbegriff ich arbeiten kann und wel
 che Zeichenressourcen für mittelalterliche Codices festgemacht werden kö
 nnen. Weiterführend muss ich entscheiden\, mit welchem Textkorpus ich ar
 beiten kann (Umfang\, Zeitspanne\, Ort\, thematische Domäne\, Sprache) u
 nd in welcher Form ich das Korpus erfassen und ggf. annotieren kann. Auf
  theoretischer Ebene muss geklärt werden\, inwiefern Semiotik als gerade
  auch linguistische Theorie und Methode eingesetzt werden kann und wie s
 emiotische Ansätze mit solchen aus der Text-/Multimodalitätslinguistik i
 n gewinnbringender Weise vereinbar sind. Nicht zuletzt sollen die folgen
 den\, für mein Dissertationsprojekt möglichen Leitfragen im Rahmen meine
 s Vortrags erläutert und diskutiert werden:\n    • Wie unterscheidet sic
 h das Textdesign mittelalterlicher Codices in unterschiedlichen Textsort
 en und/oder aus verschiedenen Zeitperioden?\n    • Welche unterschiedlic
 hen Wissensordnungen können davon ausgehend in diesen Texten/Codices nac
 hgezeichnet werden?\n    • Inwiefern lassen sich solche Wissensordnungen
  als zeichenhafte Manifestationen kultureller\, mentaler Modelle interpr
 etieren?\n\nLiteratur\nAntos\, Gerd (2011 [1997]): Texte als Konstitutio
 nsformen von Wissen. Thesen zu einer evolutionstheoretischen Begründung 
 der Textlinguistik. In: Antos\, Gerd/Tietz\, Heike (Hrsg.): Die Zukunft 
 der Textlinguistik: Traditionen\, Transformationen\, Trends. Berlin: Nie
 meyer\, S. 43–64.\n\nFeilke\, Helmuth/Linke\, Angelika (Hrsg.) (2009): O
 berflächen und Textperformanz. Berlin: De Gruyter (= Reihe Germanistisch
 e Linguistik 283).\n\nJohnston\, Michael/Van Dussen\, Michael (Hrsg.) (2
 015): The Medieval Manuscript Book. Cultural Approaches. Cambridge: Camb
 ridge University Press.\n\nKlug\, Nina-Maria/Stöckl\, Hartmut (Hrsg.) (2
 016): Handbuch Sprache im multimodalen Kontext. Berlin: De Gruyter (= Ha
 ndbücher Sprachwissen 7). \n\nSpitzmüller\, Jürgen (2013): Graphische Va
 riation als soziale Praxis. Eine soziolinguistische Theorie skripturaler
  ›Sichtbarkeit‹. Berlin: De Gruyter.
URL:/events/755.html
SUMMARY:Das Buch als semiotisch strukturierter (Wissens-)Raum - Sabine Ka
 rlen
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DESCRIPTION:In der Forschungsliteratur besteht weitgehend Konsens darüber
 \, dass der propositionale Inhalt eines Passivsatzes identisch mit dem e
 ines äquivalenten Aktivsatzes ist (vgl. Kazenin 2001\, Kulikov 2011). \n
 a. Der Patient ruft den Arzt an. \nb. Der Arzt wird vom Patienten angeru
 fen.\nDie außersprachliche Situation\, das Denotat\, ist in beiden Fälle
 n dieselbe. Damit rückt die Frage in den Vordergrund\, wodurch die Passi
 vverwendung motiviert wird. In bisherigen Funktionsbestimmungen zum Pass
 iv liegt der Fokus meist auf der Wirkung des Passivs\, nur selten auf de
 m eigentlichen Zweck der Passivkategorie (vgl. Leiss 1992)\, den zu defi
 nieren\, das Anliegen des Promotionsprojektes ist. Dem Passiv wird mitun
 ter die Funktion der Defokussierung des Agens (vgl. Shibatani 1985)\, de
 r Geschehensperspektive (vgl. Leiss 1992) oder der Inaktivierung einer S
 ituation (vgl. Haspelmath 1990) zugewiesen.\nNeuere Einsichten aus der S
 prachpsychologie haben nun ergeben\, dass mit Passivierung ein psycholog
 ischer Distanzeffekt einhergeht (vgl. Chan & Maglio 2019). Dieser postul
 ierte Konnex von Passiv und Distanz soll in dem Promotionsprojekt weiter
 verfolgt werden. Die Erwartung ist\, dass der Distanzeffekt weiteren Auf
 schluss über den Zweck\, also die Motivierung\, des Passivs gibt und das
 s die Distanzmetapher außerdem das Potenzial birgt\, zu einer Synthetisi
 erung bisheriger Funktionsbestimmungen beizutragen. \nZur Überprüfung de
 r Hypothese werden bisher in der Literatur aufgeführte Hinweise auf eine
 n Link zwischen Passiv und einem Distanzeffekt\, der zwar oft indirekt b
 eschrieben\, aber nicht explizit formuliert oder erfasst wurde\, recherc
 hiert und systematisch aufgearbeitet. Die methodologische Herausforderun
 g besteht in erster Linie darin\, der theoretischen Argumentation weiter
 gehend ein empirisches Fundament zuzuführen. Konkret geht es um die Frag
 e\, wie ein Distanzeffekt auf sprachlicher Ebene gemessen werden könnte.
 \nIn dem Vortrag sollen in einer Auswahl Hinweise auf einen Zusammenhang
  von Passiv und Distanz präsentiert werden und im Anschluss mögliche Lös
 ungswege zur empirischen Überprüfbarkeit gesammelt und zur Diskussion ge
 stellt werden. \n\nChan\, Eugene Y. & Sam J. Maglio (2019): The Voice of
  Cognition: Active and Passive Voice Influence Distance and Construal. I
 n: Personality and Social Psychology Bulletin 46\,4. 547 – 558. \nHaspel
 math\, Martin (1990): The Grammaticalization of Passive Morphology. In: 
 Studies in Language\, 14. 25 – 72.\nKazenin\, Konstantin I. (2001): The 
 Passive Voice. In: Martin Haspelmath & Ekkehard König & Wulf Österreiche
 r & Wolfgang Raible (Hrsg.)\, Language Typology and Language Universals 
 / Sprachtypologie und sprachliche Universalien / La typologie des langue
 s et les universaux linguistiques. An International Handbook / Ein inter
 nationales Handbuch / Manuel international (HSK\, 20\,2). Berlin\, New Y
 ork: De Gruyter. 899–916.\nKulikov\, Leonid (2011): Voice Typology. In: 
 Jae Jung Song (Hrsg.)\, The Oxford Handbook of Linguistic Typology. Oxfo
 rd: Oxford University Press. 368 – 397.\nLeiss\, Elisabeth (1992): Die V
 erbalkategorien des Deutschen. Ein Beitrag zur Theorie der sprachlichen 
 Kategorisierung (Studia linguistica Germanica\, 31). Berlin\, New York: 
 De Gruyter. \nShibatani\, Masayoshi (1985): Passives and Related Constru
 ctions. A Prototype Analysis. In: Language 61\,4. 821–848.\n
URL:/events/759.html
SUMMARY:Der Distanzeffekt im Passiv - Rebecca Karrer
LOCATION:Jamala
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DESCRIPTION:Die Entwicklung der Pluralmarkierung vormals unmarkierter Fle
 xionsklassen seit dem Mittelhochdeutschen in den deutschen Dialekten auf
  Grundlage von Daten der historischen Referenzkorpora \nIm Flexionssyste
 m der mittelhochdeutschen Substantive fehlt bei einigen Flexionsklassen 
 eine formale Unterscheidung zwischen der Singular- und der Pluralform. E
 s kommt zu einer Reihe von Prozessen\, die zu einer Umstrukturierung des
  deutschen Flexionsklassensystems und damit zur Verbesserung der Pluralm
 arkierung führen. Diese Prozesse werden unter der Bezeichnung „Numeruspr
 ofilierung“ zusammengefasst\, die auf Hotzenköcherle (1962) zurückgeht u
 nd bei Dammel/Gillmann (2014) weiter in direkte und indirekte Formen unt
 ergliedert wird. Einen Überblick über die Umstrukturierung des nominalen
  Flexionsklassensystems findet sich bei unter anderem bei Nübling (2008)
 \, Wegera/Solms (2000) sowie Wegera (1987).\nIm Rahmen des Dissertations
 projekts soll in einer dialektal-diachronen Studie auf Grundlage von Dat
 en der historischen Referenzkorpora die Entwicklung der vormals unmarkie
 rten Flexionsklassen dahingehend untersucht werden\, ab wann in welchen 
 deutschen Varietäten erstmals Pluralallomorphe auftreten sowie welche Ma
 rkierungsverfahren sich letztlich durchgesetzt haben. Ziel des Projekts 
 ist es einen Überblick über den zeitlichen und dialektalen Ablauf versch
 iedener Prozesse zur Verbesserung der Numerusmarkierung zu erhalten.\nDe
 r Vortrag wird zwei Themenschwerpunkte umfassen:\n1) Chancen und (vor al
 lem) Probleme der Arbeit mit den historischen Referenzkorpora \n2) Schwi
 erigkeiten der Auswertung großer Datenmengen (mit R) \nWährend sich der 
 erste Teil des Vortrags dicht am Untersuchungsgegenstand bewegt und hier
  vor allem bisherige Erfahrungen im Umgang mit dem Referenzkorpus Mittel
 hochdeutsch (REM) und dem Referenzkorpus Frühneuhochdeutsch (REF) themat
 isiert werden\, geht es im zweiten Teil um potentielle Schwierigkeiten i
 m Umgang mit großen Datensätzen. Neben Ideen und (inzwischen teilweise) 
 gelösten Problemen der Sortierung\, Speicherung und Auswertung möchte ic
 h hier auf verschiedene Möglichkeiten der (explorativen) Datenvisualisie
 rung eingehen. Da ich mit R arbeite\, werden sich Beispiele und ähnliche
 s sicher auch auf das Statistikprogramm beziehen. Manches sollte sich de
 nnoch auf quantitative Untersuchungen im Allgemeinen übertragen lassen. 
 Ausgangspunkt und Nachschlagewerk meiner bisherigen Arbeit war bislang i
 nsbesondere „Deutsche Sprachgeschichte“ (2018) von Hartmann\, so dass ic
 h mich im Vortrag sicher auch auf Lösungsansätze hieraus beziehen werde.
 \n\nLiteraturverzeichnis\nDammel\, Antje\; Gillmann\, Melitta (2014): Re
 levanzgesteuerter Umbau der Substantivflexion im Deutschen. Spiegelt Dia
 chronie Typologie? In: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und
  Literatur 136 (2)\, S. 173-229.\nHartmann\, Stefan (2018): Deutsche Spr
 achgeschichte. Grundzüge und Methoden. Tübingen: Francke Verlag.\nHotzen
 köcherle\, Rudolf (1962): Entwicklungsgeschichtliche Grundzüge des Neuho
 chdeutschen. In: Wirkendes Wort. Bd. 12\, S. 321-331.\nNübling\, Damaris
  (2008): Was tun mit Flexionsklassen? Deklinationsklassen und ihr Wandel
  im Deutschen und seinen Dialekten. In: Zeitschrift für Dialektologie un
 d Linguistik. Bd. 75. Stuttgart: Steiner\, S. 282-330. \nWegera\, Klaus-
 Peter (1987): Flexion der Substantive. Grammatik des Frühneuhochdeutsche
 n. Beiträge zur Laut- und Formlehre. Heidelberg: Winter.\nWegera\, Klaus
 -Peter\; Solms\, Hans-Joachim (2000): Morphologie des Frühneuhochdeutsch
 en. In: Werner Besch (Hrsg.): Sprachgeschichte. Ein Handbuch zur Geschic
 hte der deutschen Sprache und ihrer Erforschung. 2. Auflage. 1. Band. Be
 rlin\, New York: De Gruyter\, S. 1542-1554.
URL:/events/744.html
SUMMARY:Die Entwicklung der Pluralmarkierung vormals unmarkierter Flexion
 sklassen seit dem Mittelhochdeutschen in den deutschen Dialekten auf Gru
 ndlage von Daten der historischen Referenzkorpora  - Nathalie Fromm
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DESCRIPTION:Diese sich in der Genderlinguistik verortende Dissertation un
 tersucht die geschlechtsindifferente Referenz in der Frankophonie\, die 
 durch zwei adversative Grundprinzipien erfolgen kann: den tradierten\, g
 egenwärtig jedoch oft als sexistisch eingestuften generischen Gebrauch d
 es Maskulinums (GM) und die nicht sexistische Formulierung als Hyperonym
  für dessen Alternativen. Die Kontroverse um die geschlechtsindifferente
  Referenz ist ein aktuelles Beispiel für eine internationale\, sozioling
 uistische Debatte\, an der sich alle Teile der Bevölkerung beteiligen (v
 gl. Bußmann 2005: 503). Da die linguistischen Positionen bereits vielfac
 h thematisiert wurden\, liegt der Fokus dieser Dissertation auf den laie
 nlinguistischen Einstellungen. Aufgrund von sprachstrukturellen und sozi
 o-kulturellen Differenzen divergiert die Thematisierung dieser sozioling
 uistischen Problematik hinsichtlich Intensität und Brisanz sowie Grad de
 r offiziellen und rechtlichen Protektion von Sprachgemeinschaft zu Sprac
 hgemeinschaft sehr. Selbst innerhalb einer Sprachgemeinschaft können erh
 ebliche Unterschiede bestehen. Deshalb erfolgt im Rahmen dieser Disserta
 tion eine kontrastive Untersuchung zu den Einstellungen frankophoner Stu
 dierender in Frankreich\, Belgien\, der Schweiz und Québec1. Bisher lieg
 en zu den zwei Grundprinzipien primär empirische Untersuchungen im Berei
 ch der Kognitiven Psychologie und Textrezeption vor. Ziel ist es\, diese
 n Schwerpunkt durch eine soziolinguistische Untersuchung zu erweitern. D
 afür wurde eine standardisierte\, schriftliche und selbstadministrierte 
 Online-Fragebogenerhebung mit einer Stichprobengröße von n = 1.000 durch
 geführt. Methodische Probleme waren der für aktuelle Umfragen übliche\, 
 große Antwortausfall\, das\nNon-Response-Problem sowie die damit einherg
 ehende Selbstselektion der Teilnehmenden. Nach\nqualitativer und quantit
 ativer Auswertung der Ergebnisse wurden diese partiell Signifikanztests 
 un-\nterzogen\, um die Forschungsfragen2 zu beantworten und die gerichte
 ten Forschungshypothesen3 zu überprüfen. Da keine Normalverteilung vorla
 g\, wurden nicht-parametrische Verfahren verwendet.\nZiel ist es\, über 
 methodische Herausforderungen und mögliche Lösungswege bei der Erstellun
 g und Durchführung von Fragebogenerhebungen im Allgemeinen sowie insbeso
 ndere im online Format zu informieren und einen diesbezüglichen Austausc
 h zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen auch Probleme bei der statistisc
 hen Auswertung und potentielle Verfahren\, um diese zu verhindern behand
 elt werden.\n\nBibliographie:\nBußmann\, Hadumod: „Haben Sprachen ein Ge
 schlecht? – Genus/gender in der Sprachwissenschaft“\, in: Bußmann\,\nHad
 umod/Hof\, Renate (Hrsg.): Genus: Geschlechterforschung\, gender studies
  in den Kultur- und Sozialwissenschaften \; ein Handbuch\, Stuttgart: Kr
 öner\, 2005\, S. 482-518.\n\n1 Im Rahmen dieser Dissertation referiert d
 er Terminus Frankreich lediglich auf das französische Festland\, die Ter
 mini Belgien und Schweiz beziehen sich nur auf die frankophonen Gebiete 
 der Länder und Québec wird als einzige offiziell einsprachig frankophone
  Provinz stellvertretend für den gesamten frankophonen Teil Kanadas unte
 rsucht.\n2 „Welche Einstellungen haben frankophone Studierende hinsichtl
 ich der zwei adversativen Grundprinzipien zur geschlechtsindifferenten R
 eferenz?“\, „Welche gebiets- und geschlechtsspezifischen Unterschiede li
 egen in der Frankophonie in Bezug auf diese Einstellungen vor?“ und „Wie
  lassen sich diese Unterschiede innerhalb der Frankophonie begründen?“.\
 n3 „Die Québecer Studierenden sind der nicht sexistischen Formulierung g
 egenüber am positivsten eingestellt\, gefolgt von den Schweizer und belg
 ischen Studierenden\, während die französischen Studierenden dem GM gege
 nüber am positivsten eingestellt sind\, gefolgt von den belgischen und d
 en Schweizer Studierenden.“ und „Frauen und nicht binäre Menschen sind d
 er nicht sexistischen Formulierung gegenüber positiver eingestellt als M
 änner\, während Männer dem GM gegenüber positiver eingestellt sind als F
 rauen und nicht binäre Menschen.“
URL:/events/731.html
SUMMARY:Die Kontroverse um die geschlechtsindifferente Referenz in der Fr
 ankophonie - Lina Rebecca Arnold
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DESCRIPTION:In Spanish\, differential object marking (DOM) is characteriz
 ed by the morphological marker a ‘to’ (García García 2018)\, which may p
 recede human-indefinite direct objects. The literature has proposed seve
 ral possible hypotheses to explain this phenomenon (see Fábregas 2013). 
 One of them claims that DOM is triggered by topicality (Leonetti 2004). 
 Following this line of research\, we hypothesize that the presence of DO
 M increases the discourse prominence of the direct object (DO). Hence\, 
 it increases the probability that an a-marked DO will be re-used in the 
 following discourse (cf. Chiriacescu & von Heusinger 2010). Moreover\, w
 e assume that in a transitive construction with a human subject and a hu
 man-indefinite direct object\, as in (1)\, DOs with DOM trigger more rem
 entions than DO without DOM.\n\n(1)    Juan vio (a) un muchacho.\n      
  ‘Juan saw (DOM) a boy.’\n\nIn order to test this hypothesis\, we conduc
 ted a corpus-based search on the Corpus del Español del Siglo XXI. The s
 tudy focuses on written Peninsular Spanish and analyzes sentences\, such
  as (1)\, constructed using the verbs ver ‘to see’\, elegir ‘to choose’\
 , enviar ‘to send’\, mandar ‘to send’\, traer ‘to bring’\, and presentar
  ‘to present’ with the feature [±DOM]. In total\, we analyzed 3942 sente
 nces. However\, after manually isolating all the hits with both a human 
 subject and a human DO\, we were left with 112 sentences. Then\, we look
 ed at the subsequent sentences and annotated all the cases in which refe
 rent 1 and/or referent 2\, i.e.\, the respective subject and direct obje
 ct of the preceding sentence\, were rementioned.\n\nThe results of the c
 orpus search regarding the remention of Ref1 and Ref2 show (through a nu
 merical difference) that Ref2 (48\,2%) is more rementioned than Ref1 (42
 \,2%) when it is preceded by DOM. Moreover\, when we compare the number 
 of rementions of Ref2 according to [±DOM]\, Ref2 is more rementioned in 
 constructions with DOM (48\,2%) than without DOM (37\,9%)\, which seems 
 to corroborate our hypothesis.\n\nBesides presenting the corpus-based st
 udy and all the decisions that were taken\, the talk will address the pr
 oblems/difficulties of using corpora to investigate discourse and the ch
 allenges of using a corpus that is not annotated for animacy. \n\nAcknow
 ledgment:\nThe research for this paper has been funded by the German Res
 earch Foundation (DFG) as part of the SFB 1252 “Prominence in Language” 
 in the project B04 “Interaction of nominal and verbal features for Diffe
 rential Object Marking” at the University of Cologne.\n\nCorpus:\nREAL A
 CADEMIA ESPAÑOLA: Banco de datos (CORPES XXI) [en línea]. Corpus del Esp
 añol del Siglo XXI (CORPES). <http://www.rae.es> [last access: 06.01.202
 2]\n\nReferences:\nChiriacescu\, S. & von Heusinger\, K. (2010). Discour
 se Prominence and Pe-marking in Romanian. International Review of Pragma
 tics2. 298–332.\nFábregas\, A. (2013). Differential Object Marking in Sp
 anish: State of the art. Borealis: An International Journal of Hispanic 
 Linguistics 2(2). 1–80.\nGarcía García\, M. (2018). Nominal and verbal p
 arameters in the diachrony of differential object marking in Spanish. In
  I. A. Seržant & A. Witzlack-Makarevich (Eds.)\, Diachrony of differenti
 al argument marking\, 209–242. Berlin: Language Science Press.\nLeonetti
 \, M. (2004). Specificity and differential object marking in Spanish. Ca
 talan Journal of Linguistics 3. 75–114.
URL:/events/757.html
SUMMARY:Differential Object Marking and discourse prominence in Spanish: 
 a corpus-based study - Tiago Duarte
LOCATION:Jamala
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DESCRIPTION:Ein Programmierer findet schnell einen Job. – Was ist mit Ann
 a?\nJeder findet schnell einen Job. – Was ist mit Sarah?\n\nGeschlechtsa
 ssoziationen bei maskulinen Personenbezeichnungen und Indefinitpronomina
 \n\n\nDas Thema „geschlechtergerechter Sprachgebrauch“ ist präsenter den
 n je – und damit auch die Diskussion um sogenannte generische bzw. gesch
 lechtsübergreifende Maskulina (GM). Gemeint sind damit maskuline Persone
 nbezeichnungen (PB)\, die verwendet werden\, wenn a) das Geschlecht der 
 referierten Personen nicht relevant ist\, b) auf gemischtgeschlechtliche
  Gruppen referiert wird oder c) verallgemeinert wird (vgl. KLANN-DELIUS 
 2005: 26). Zahlreiche Studien belegen jedoch\, dass GM primär an Männer 
 denken lassen und daher die Repräsentation von allen nichtmännlichen Per
 sonen benachteiligen (u. a. DE BACKER/DE CUYPERE 2012\, GYGAX ET AL. 200
 8\, HEISE 2000\, IRMEN/KÖHNCKE 1996\, IRMEN/ROßBERG 2004\, STAHLBERG/SZC
 ESNY 2001). \nEine offene Frage bleibt jedoch\, inwiefern verschiedene g
 rammatische und semantisch-lexikalische Faktoren die Geschlechtsassoziat
 ionen bei Maskulina beeinflussen (vgl. KOTTHOFF/NÜBLING 2018). Das gende
 rlinguistische Projekt „Geschlechtsassoziationen bei maskulinen Personen
 bezeichnungen und Indefinitpronomina“ widmet sich nun erstmalig schwerpu
 nktmäßig der Untersuchung des Einflusses ebendieser Faktoren (u. a. Nume
 rus und Berufs- vs. Rollenbezeichnungen). Neben PB sollen außerdem (un)f
 lektierte Indefinitpronomina in Experimenten untersucht werden (z. B. je
 der und jemand). \nIm Vortrag wird zunächst knapp das Projekt vorgestell
 t. Der Schwerpunkt liegt jedoch auf den methodischen Vorgehensweisen: Na
 ch der Schilderung des ersten Experiments des Projekts (Benennungsaufgab
 e\, s. u.) wird es um Ideen für künftige Experimente gehen\, durch die d
 er Einfluss der zu untersuchenden Faktoren auf Geschlechtsassoziationen 
 bei PB und Indefinita ermittelt werden können. Dabei handelt es sich um 
 Benennungsaufgaben (vgl. u. a. HEISE 2003\, KLEIN 1988\, KUSTERLE 2011) 
 und Schätzaufgaben (vgl. u. a. DE BACKER/DE CUYPERE 2012\, MISERSKY ET A
 L. 2014). Bei den Benennungsaufgaben werden Namen in Lücken innerhalb ei
 nzelner Sätze oder ganzer Texte eingesetzt\, um Geschlechtsassoziationen
  zu ermitteln\; bei den Schätzaufgaben werden reale Geschlechterverteilu
 ngen von Personengruppen geschätzt\, wobei als Stimuli maskuline PB dien
 en\, die in Sätzen oder Texten eingebettet sind.\n\nLiteratur:\nDE BACKE
 R\, M./DE CUYPERE\, L. (2012): The interpretation of masculine personal 
 nouns in German and Dutch: A comparative experimental study. In: Languag
 e Sciences 34\, 253–268.\nGYGAX\, P./GABRIEL\, U./SARRASIN\, O/OAKHILL\,
  J./GARNHAM\, A. (2008): Generically intended\, but specifically interpr
 eted: When beauticians\, musicians and mechanics are all men. In: Langua
 ge and Cognitive Processes 23\, 464–485.\nHEISE\, E. (2000): Sind Frauen
  mitgemeint? Eine empirische Untersuchung zum Verständnis des generische
 n Maskulinums und seiner Alternativen. In: Sprache & Kognition 19 (1/2)\
 , 3–13.\nHEISE\, E. (2003): Auch einfühlsame Studenten sind Männer: Das 
 generische Maskulinum und die mentale Repräsentation von Personen. In: V
 erhaltenstherapie & psychosoziale Praxis 35 (2)\, 285–291.\nIRMEN\, L./
 KÖHNCKE\, A. (1996): Zur Psychologie des „generischen“ Maskulinums. In: 
 Sprache & Kognition 15 (3)\, 152–166.\nIRMEN\, L./ROßBERG\, N. (2004): G
 ender markedness of language. The impact of grammatical and nonlinguisti
 c information on the mental representation of person information. In: Jo
 urnal of Language and Social Psychology 23 (3)\, 272–307.\nKLANN-DELIUS\
 , G. (2005): Sprache und Geschlecht. Stuttgart.\nKLEIN\, J. (1988): Bena
 chteiligung der Frau im generischen Maskulinum – eine feministische Schi
 märe oder psycholinguistische Realität. In: Oellers\, N. (Hg.): Vorträge
  des Germanistentags Berlin 1987 (Bd. 1). Tübingen\, 310–319.\nKOTTHOFF
 \, H./NÜBLING\, D. (2018): Genderlinguistik. Eine Einführung in Sprache\
 , Gespräch und Geschlecht. Tübingen.\nKUSTERLE\, L. (2011): Die Macht vo
 n Sprachformen. Der Zusammenhang von Sprache\, Denken und Genderwahrnehm
 ung. Frankfurt am Main.\nMISERSKY\, J./GYGAX\, P. M./CANAL\, P. et al. 
 (2014): Norms on the gender perception of role nouns in Czech\, English\
 , French\, German\, Italian\, Norwegian\, and Slovak. In: Behavior Resea
 rch Methods 46\, 841–871.\nSTAHLBERG\, D./SCZESNY\, S. (2001): Effekte d
 es generischen Maskulinums und alternativer Sprachformen auf den gedankl
 ichen Einbezug von Frauen. In: Psychologische Rundschau 52\, 131–140.
URL:/events/787.html
SUMMARY:Ein Programmierer findet schnell einen Job. – Was ist mit Anna? J
 eder findet schnell einen Job. – Was ist mit Sarah? Geschlechtsassoziati
 onen bei maskulinen Personenbezeichnungen und Indefinitpronomina - Hanna
 h-Charlotte Bröder
LOCATION:Jamala
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DESCRIPTION:Im Zuge der COVID-19-Pandemie rückte das Distanzlernen und de
 r damit verbundene Status Quo der Digitalisierung im Bildungssektor in D
 eutschland in den Vordergrund. Der Lockdown im März 2020 brachte viele L
 ehrer/innen und Schüler/innen erstmals in digitale Unterrichtsumgebungen
 . Damit änderten sich sowohl schulische Interaktionsräume als auch die A
 ufbereitung von Unterrichtsgegenständen hin zu digitalen Angeboten. Mit 
 diesen neuen Lehr- und Lernbedingungen hat die Bedeutung von Erklärvideo
 s für schulisches und außerschulisches Lernen zugenommen. Der Zugriff un
 d die Nutzung bereits erstellter Erklärvideos über Plattformen wie YouTu
 be  zu bestimmten Unterrichtsthemen scheint für alle am Distanzlernen be
 teiligten Personen eine verständliche und logische Konsequenz zu sein. I
 n diesem Zusammenhang ergeben sich Fragen nach Produktion und Rezeption:
  Zum einen stellt sich u. a. die Frage\, wie die Videos rezipiert werden
  und zum anderen rücken Erklärvideos als Gegenstand in den Fokus\, da si
 e weder einer sachlichen noch einer didaktischen Überprüfung unterliegen
 .\nForschungsziel des Dissertationsprojektes (Grammatik im Netz – Erklär
 videos am Beispiel der Vermittlung der Kasus im Deutschen) ist es\, eine
 n ersten deskriptiven Zugriff zu dieser digitalen Lernumgebung zu erarbe
 iten. Mithilfe exemplarischer qualitativer Videoanalysen soll im Kontext
  grammatischer Lehr- und Lernprozesse folgenden Aspekten nachgegangen we
 rden: Zunächst gilt es\, das Konzept des Erklärens (in Anlehnung an Hohe
 nstein 2006 und Morek 2012) in den digitalen Raum zu übertragen und unte
 r Berücksichtigung der veränderten Kommunikationsbedingungen diesen Erkl
 ärraum sprach- und medienwissenschaftlich zu rekonstruieren. Mit Blick a
 uf diesen Erklärraum ist die Verortung des Untersuchungsgegenstandes bez
 üglich der Mündlichkeit und Schriftlichkeit (Oesterreicher/Koch 2016) be
 sonders interessant: Die – vor allem im alltagssprachlichen Gebrauch bez
 eichneten – Erklärvideos bewegen sich innerhalb der konzeptionellen und 
 medialen Schriftlichkeit und Mündlichkeit und können als eine eher untyp
 ische Erklärsituation kategorisiert werden. Sie werden darüber hinaus al
 s „hybride Gattung“ (Knopp/Schindler 2021: 56) mit multimodalen Elemente
 n wie Mimik/Gestik\, Musik oder auch Sehflächen ergänzt.\nAuf Grundlage 
 dieser theoretischen Einordung soll untersucht werden\, inwiefern Erklär
 videos mit einer spezifischen digitalisierten Wissensprozessierung verkn
 üpft sind: z. B. \n- Wie wird der Gegenstand modelliert?\, \n- Welche Im
 plikationen sind mit der multimodalen Aufbereitung des Gegenstandes verb
 unden?\, \n- Welche Inszenierungspraktiken zeigen sich in den Erklärvide
 os?\, \n- Wie wird Interaktivität hergestellt?. \n\nIm Vortrag möchte ic
 h anhand meines Dissertationsprojektes erläutern\, warum Erklärvideos au
 s linguistischer Sicht einen vielversprechenden Untersuchungsgegenstand 
 darstellen und welche methodischen Herausforderungen damit einhergehen. 
 \n\nLiteratur: \n\nHohenstein\, Christiane (2006): Erklärendes Handeln i
 m wissenschaftlichen Vortrag. Ein Vergleich des Deutschen mit dem Japani
 schen. München: Iudicium. (= Studien Deutsch\, Band 36).\n\nKnopp\, Matt
 hias/Schindler\, Kirsten (2021): Multimodales Erklären im Deutschunterri
 cht. In: k:ON - Kölner Online Journal für Lehrer*innenbildung k:ON - Köl
 ner Online Journal für Lehrer*innenbildung. S. 51–79.\n\nMorek\, Miriam 
 (2012): Kinder erklären. Interaktionen in Familie und Unterricht im Verg
 leich. Tübingen: Stauffenburg Verlag. (= Stauffenburg Linguistik\, Band 
 60).\n\nOesterreicher\, Wulf/Koch\, Peter (2016): 30 Jahre ‚Sprache der 
 Nähe – Sprache der Distanz‘: Zu Anfängen und Ent-wicklung von Konzepten 
 im Feld von Mündlichkeit und Schriftlichkeit. In: Feilke\, Helmuth/Henni
 g\, Mathilde (Hrg.): Zur Karriere von ›Nähe und Distanz‹. Berlin/Boston:
  de Gruyter. S. 11–72. https://doi.org/10.1515/9783110464061-003.
URL:/events/750.html
SUMMARY:Erklärvideos als Untersuchungsgegenstand für die angewandte Lingu
 istik - Tanja Jeschke
LOCATION:Celan
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DESCRIPTION:\nChristine Renker | Professur Deutsche Sprachwissenschaft/De
 utsch als\nFremdsprache Otto-Friedrich-Universität Bamberg\n\nZum Promot
 ionsprojekt: Vorläuferfähigkeiten als Prädiktoren des Schriftspracherwer
 bs bei\nbilingualen Schüler:innen und Einflüsse des spracheigenen Schrif
 tsystems (Latiniza vs. Kyrilliza)\nim Deutschen\, Russischen und Türkisc
 hen.\n\nFür das Dissertationsprojekt werden mit einer pseudolongitudinal
 en Untersuchung Daten von\nbilingualen Schüler:innen zu den Vorläuferfäh
 igkeiten des Schriftspracherwerbs\,\nphonologische Bewusstheit\, Benenng
 eschwindig keit und phonologisches Arbeitsgedächtnis\nin der ersten und 
 zweiten Klasse erhoben\, analysiert\, verglichen und interpretiert. Die\
 ngewonnenen Daten sollen Aufschluss darüber geben\, wie sich die Vorläuf
 erfähigkeiten bei\nbilingualen Schüler:innen\, die in der Familien- und 
 Umgebungssprache in den ersten zwei\nGrundschuljahren gesteuerten Unterr
 icht erhalten\, im Vergleich zu bilingualen Schüler:innen\nentwickeln\, 
 die nur monolingual in der Umgebungssprache Deutsch unterrichtet werden.
  Zur\nErhebung der Daten stellen verschiedene Subtests aus Screening- un
 d Testverfahren ein\nprobates Mittel dar\, um die Entwicklung der Vorläu
 ferfähigkeiten zu einem bestimmten\nAlterststand zu ermitteln und zu eva
 luieren. Diese sind in der Regel auf das Schuleingangsalter\,\nallerding
 s nur auf eine monolinguale deutschsprachige Stichprobe\, standardisiert
  und\nnormiert.\nDie Testbatterie setzt sich aus Untertests des BAKO 1-4
  ( Stock et al. 2017) zur Erfassung\nphonologischer Bewusstheit und des 
 MÜSC (Mannhaupt 2005) zur Messung des\nphonologischen Arbeitsgedächtnis 
 und Subtests zur Benenngeschwindigkeit (konzipiert\nnach dem rapid autom
 atized naming task (R.A.N.) (Denckla/Rudel 1976) in Kombination\nmit Str
 oop-Interference-Tests (Stroop 1935)) und Untertests des SET 5-10 (Peter
 mann\n2018) zum phonologischen Arbeitsgedächtnis zusammen.\nDurch die an
 dauernde pandemische Situation und damit einhergehender Hindernisse in d
 er\nDurchführbarkeit von pen & paper Testverfahren\, ist nun die Testbat
 terie für das\nDissertationsprojekt mithilfe des Programms PsychoPy ( Pe
 irce 2007) als computerbasiertes\nExperiment programmiert worden.\nZunäc
 hst wird via Videokonferenz durch die Testleitung ein Kurzinterview durc
 hgeführt\, das zu\neinem vorangestellten Fragebogen (etwa ein Monat vor 
 der Erhebung) Anschlussfragen zur\nSprachbiographie\, dem außerschulisch
 en Sprachkontakt und kulturellem Kapital (Vorlesezeiten\nund Anzahl von 
 Büchern im Haushalt) stellt. Im Anschluss startet das Experiment auf dem
 \nFrom Pen & Paper to PsychoPy: Ein computerbasiertes Experiment zur Erh
 ebung von\nVorläuferfähigkeiten des Schriftspracherwerbs\nHauptbildschir
 m\, worin die Kinder mithilfe von Animationsvideos durch die verschieden
 en\nAufgaben navigiert und angeleitet werden. Die Testleitung ist virtue
 ll auf einen zweiten\nBildschirm zugeschaltet\, um die Antworten der Kin
 der datenschutzkonform abzufragen und zu\nbeurteilen wodurch auf eine Au
 dioaufzeichnung verzichtet werden kann.\nBei der Durchführung am Compute
 r ergeben sich in Hinblick auf das Alter der Zielgruppe (ca.\n5\,9-7\,9 
 Jahre) Besonderheiten\, die im Aufbau und der Konzeption des Testablaufs
  berücksichtigt\nwerden müssen.\nIm Vortrag soll die Durchführbarkeit de
 s Experiments mit vorausgehendem Training der Kinder\nin der Handhabung 
 der Maus und die anschließenden Interpretationsmöglichkeit der\ngewonnen
 en Daten nach testökonomischen aber auch Testgenauigkeitskriterien disku
 tiert und\nbeurteilt werden.\n\nLiteratur\n\nDenckla\, Martha/Rudel\, Ri
 ta (1976): Rapid  ́automatized ́ naming (R.A.N.): Dyslexia\ndifferentiat
 edfrom other learning disabilities. In: Neuropsychologia 14 (4): 471-479
 .\nMannhaupt\, Gerd (2005): MÜSC. Berlin: Cornelsen.\nPeirce\, Jonathan 
 W. (2007): PsychoPY – Psychophysics software in Python. In: Journal of\n
 Neuroscience Methods 162(1-2): 8-13.\nPetermann\, Franz (2018): SET 5-10
 . 3. akt. neu norm. Aufl. Göttingen: Hogrefe.\nStock\, Claudia et al. (2
 017): BAKO 1-4. 2. erg. und akt. Aufl. Göttingen: Hogrefe.\nStroop\, Joh
 n R. (1935): Studies of interference in serial verbal reactions. In: Jou
 rnal of\nExperimental Psychology 18: 643-662.\n
URL:/events/754.html
SUMMARY:From Pen & Paper to PsychoPy: Ein computerbasiertes Experiment zu
 r Erhebung von Vorläuferfähigkeiten des Schriftspracherwerbs - Christine
  Renker
LOCATION:Jamala
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DESCRIPTION:My project aims at investigating whether Germans are more lik
 ely to perceive English role nouns ending in -er/-or as referring to mal
 es than native speakers of English due to transfer effects caused by the
  grammatical gender system in German (Hellinger & Bußmann\, 2003)\, whic
 h English lacks. While professions which end in -er/-or identify a perso
 n as male in German (e.g. der Gärtner – ‘the [male] gardener’)\, they ar
 e not marked for gender in English\, but might still be perceived as suc
 h by L1 German speakers. Transfer effects would be in line with models o
 f bilingual processing which allow for interactions between the two syst
 ems\, e.g. MacWhinney’s competition model (2005) or assume one system\, 
 e.g. Hudson’s word grammar (2008). \nI plan on using a self-paced readin
 g and/or eye-tracking paradigm. The stimuli will introduce occupational 
 nouns (from Misersky et al.\, 2014) which vary in their stereotypical as
 sociation (with males or females) between conditions and then are referr
 ed back to in a subsequent sentence with either ‘men’ or ‘women’ – for e
 xample:\n“During the last month\, the stockbrokers/hairdressers tried to
  get the business going. Recently\, it had gotten a bad reputation. But 
 two of these men/women had a brilliant idea that would turn the ship aro
 und.”\nPreliminary results show that -er may slightly\, but -or more con
 siderably\, slow down processing for German speakers when used with ‘wom
 en’. However\, it also became evident that this design makes fairly obvi
 ous what is being investigated\, thus potentially changing participants’
  behaviours. Currently\, I am considering ways to mediate this\, includi
 ng an increased number of distractors and less overt ways to introduce a
  ‘clash’ between a role noun and an overtly gendered element\, but this 
 remains an open issue.\nBeyond that\, individual differences should be c
 onsidered. Relevant measures include processing styles\, morphological a
 wareness\, cognitive control\, and language as well as attitudes. Howeve
 r\, it is unclear how to best operationalise these constructs.\nFurtherm
 ore\, characteristics of morphemes have been found to influence processi
 ng (Sánchez-Gutiérrez\, Mailhot\, Deacon\, & Wilson\, 2018). These measu
 res should ideally be balanced across stimuli sets\, but how can this be
  achieved?\n\n \nReferences\n\nHellinger\, M.\, & Bußmann\, H. (Eds.) (2
 003). Impact: Studies in language and society. Gender across languages: 
 Volume III. Amsterdam: Benjamins. \nHudson\, R. (2008). Word Grammar\, C
 ognitive Linguistics\, and second language learning and teaching. In P. 
 Robinson (Ed.)\, Handbook of cognitive linguistics and second language a
 cquisition (1st ed.\, 89-113). New York: Routledge.\nMacWhinney\, B. (20
 05). A unified model of language acquisition. In J. F. Kroll & A. M. B. 
 d. Groot (Eds.)\, Handbook of bilingualism: Psycholinguistic approaches 
 (pp. 49–67). Oxford\, New York: Oxford University Press.\nMisersky\, J.\
 , Gygax\, P. M.\, Canal\, P.\, Gabriel\, U.\, Garnham\, A.\, Braun\, F.\
 , . . . Sczesny\, S. (2014). Norms on the gender perception of role noun
 s in Czech\, English\, French\, German\, Italian\, Norwegian\, and Slova
 k. Behavior Research Methods\, 46(3)\, 841–871.\nSánchez-Gutiérrez\, C. 
 H.\, Mailhot\, H.\, Deacon\, S. H.\, & Wilson\, M. A. (2018). Morpholex:
  A derivational morphological database for 70\,000 English words. Behavi
 or Research Methods\, 50(4)\, 1568–1580.\n
URL:/events/742.html
SUMMARY:Gender systems as a cause of interference in second-language proc
 essing - Julia Müller
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DESCRIPTION:Menschen können sich einander mithilfe von verschiedenen spra
 chlichen Mitteln beschimpfen. Vor allem nutzt man dazu Schimpfwörter\, d
 ie nach Pfeiffer folgendermaßen definiert werden: „Schimpfwörter sind Su
 bstantive\, mit denen Personen anstatt mit ihrem Namen oder Titel in abf
 älliger Weise angeordnet oder benannt werden [...].“ (PFEIFFER 1996: 495
 ). Einige von ihnen wirken schon auf den ersten Blick als beleidigend\, 
 weil sie vulgär sind. Andere wiederum scheinen neutral zu sein\, aber ge
 hören in Wirklichkeit\, trotz ihres Aufbaus und tierischen Komponenten i
 m Komponentenbestand\, zu den Schimpfwörtern. Die tierischen Personensch
 impfwörter werden nach Miodek als solche Schimpfwörter definiert\, deren
  obligatorische Komponente ein Tiername ist (MIODEK 2014: 216). Überdies
  werden die Schimpfwörter oft geschlechtsspezifisch spezifiziert. Zuweil
 en werden mithilfe von bestimmten Personenschimpfwörtern junge unerfahre
 ne Männer und andernfalls alte\, hässliche und meckernden Frauen beschim
 pft.\nIn meiner Präsentation wird die Analyse der deutschen und polnisch
 en tierischen Personenschimpfwörter nach dem Kriterium des Geschlechtes 
 präsentiert\, um zu prüfen\, welche Tiernamen am meisten in den Schimpfw
 örtern gegen Frauen oder Männer vorkommen. Die Analyse hat überdies zum 
 Ziel\, die Vielfalt der Eigenschaften darzustellen\, die bestimmten Gesc
 hlechtern in den deutschen und polnischen tierischen Personenschimpfwört
 ern zugeschrieben werden. Es wird auch der Frage nachgegangen\, ob man e
 ine Typologie der tierischen Personenschimpfwörter nach dem Kriterium de
 s Geschlechts erstellen kann und demzufolge welche in den Schimpfwörtern
  angeprangerten Eigenschaften als typisch weiblich oder typisch männlich
  einzustufen sind.  Auf dieser Grundlage kann man vergleichende Schlussf
 olgerungen in Bezug auf die Semantik der tierischen Personenschimpfwörte
 r im Deutschen und im Polnischen ziehen. Die empirische Basis bilden die
  tierischen Personenschimpfwörter\, die den Schimpfwörterbüchern beider 
 Sprachen entnommen wurden und das Korpus der im Rahmen des Doktorandenst
 udiums an der Universität Wrocław entstehenden Doktorarbeit bilden.\n\nB
 ibliographie\nKeifer\, Hertha (2001): Gib's ihm! Schimpfwörter gegen Män
 ner. Frankfurt am Main. Eichborn Verlag.\nKociemba-Żulicka\, Justyna (20
 11): Mały słownik erotyzmów polskich. Ostrów Wielkopolski: Ostrowskie To
 warzystwo Naukowe.\nMaulinger\, Hubert (1997): Gib's ihr! Schimpfwörter 
 gegen Frauen. Eichborn Verlag.\nMiodek\, Wacław (2014): „Bezeichnungen f
 ür Haustiere als Schimpfwörter im Deutschen\, Polnischen und Spanischen.
 “ In: Łyp-Bielecka Aleksandra (Hrsg.): Mehr als Worte: sprachwissenschaf
 tliche Studien. Katowice: Wydawnictwo Uniwersytetu Śląskiego\, s. 215–23
 4.\nPasucha\, Heike (2006): Lexikon der Beleidigungen. Köln: Komet Verla
 g.\nPfeiffer\, Herbert (1996): Das große Schimpfwörterbuch. Frankfurt am
  Main: Eichborn Verlag.\nStomma\, Ludwik (2000): Słownik polskich wyzwis
 k\, inwektyw i określeń pejoratywnych. Warszawa: Oficyna Wydawnicza Graf
 -Punkt.\nWeber\, Anke (2009): Die schönsten Schimpfwörter und Schmährede
 n. Wien: Tosa.\nZgółkowa\, Halina (2004): Nowy słownik gwary uczniowskie
 j. Wrocław: Wydawnictwo Europa.
URL:/events/735.html
SUMMARY:Geschlechterfrage im Lichte der deutschen und polnischen tierisch
 en Personenschimpfwörter - Aleksandra Kamińska
LOCATION:Jamala
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UID:4c016d65-b24e-4ee3-8ffb-3b116ba08817@talks.stuts.de
DESCRIPTION:The talk addresses the topic of syntagmatic interaction of ve
 rbal categories\, following up on the pioneering work by V.S. Xrakovskij
 \, as well as on my own earlier studies of resolution of infelicitous co
 mbinations of verbal categories (such as present perfectives). In this t
 alk\, I discuss conflicts between lexical and grammatical features of th
 e verb\, focusing on interaction of voice/valency and transitivity\, on 
 the one hand\, and interaction of actionality and grammatical aspect\, o
 n the other hand. The talk demonstrates that the scenarios of resolution
  of conflicts are the same as those documented for cases of functional c
 onflict between grammatical markers: a certain combination will be eithe
 r excluded\, or the respective category will be reinterpreted. The same 
 tools used to constrain grammatical categories such as hierarchies of lo
 cal markedness are shown to be able to capture interaction of lexical an
 d grammatical features in the domain of valency and actionality.  \nRefe
 rences\nCroft\, William. 2003. Typology and universals. Cambridge: Cambr
 idge University Press.\nMalchukov\, Andrej. 2011. Interaction of verbal 
 categories: resolution of infelicitous grammeme combinations. Linguistic
 s 49–1: 229–282.\nMalchukov\, Andrej and Bernard Comrie (eds.). 2015. Va
 lency classes in the world’s languages\, 2 vols. Berlin: Mouton de Gruyt
 er.\nXrakovskij\, Viktor S. & Andrej L. Malchukov. 2016. Vzaimodejstvie 
 i ierarxija grammaticheskix kategorij glagola: vvedenie v temu i tipolog
 icheskaja anketa. Voprosy jazykoznanija\, 2016\, 6: 51-83. [Interaction 
 and hierarchy of verbal categories: research agenda and a typological qu
 estionnaire] 
URL:/events/778.html
SUMMARY:Interaction of verbal categories in a typological perspective - 
LOCATION:PlenumRaum
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SUMMARY:Kaffeepause - 
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UID:b32145fc-e17f-4a50-ba0f-0905d4f96357@talks.stuts.de
DESCRIPTION:Common terms are often not defined in research\, although sci
 entific and colloquial meaning or understanding may differ. Unspecified 
 terms can be especially challenging for reduplication studies or adaptin
 g existing work\, as I experienced in my dissertation project on metapho
 rs in German Sign Language (DGS) regarding the umbrella term cognition. 
 In this project\, I seek to identify metaphors in the domain cognition i
 n a pre-existing corpus. For metaphorical signs in the domain cognition\
 , previous research suggests that the signs are articulated at or near t
 he signer’s head (Rosenstock 2006\; Kimmelman et al. 2017\; Zeshan & Pal
 freyman 2019). To identify metaphorical signs in the domain cognition\, 
 they create lists of potential meanings\, amongst other methods.\nIn lin
 e with their approaches\, I created a list of potential DGS signs in the
  domain cognition\, including signs reported for other signed languages\
 , e.g.\, TRUST  and UNDERSTAND. These signs were then manually searched 
 for in the Public DGS Corpus (Konrad et al. 2020)\, however\, with this 
 method\, I only elicited a limited number of signs. In a second step\, I
  reversed the procedure by searching for all lexemes with the head as pl
 ace of articulation (PoA) in the non-public DGS-Korpus (Hanke n.d.). Sig
 ns from other domains were manually cleared from this new list. However\
 , this elimination process proved to be problematic\, as some cases were
  more difficult to allocate to cognition\, such as DREAM. To understand 
 the term cognition\, I only relied on my common knowledge and linguistic
  intuition\, instead of questioning the interpretation of cognition in p
 revious research. After a thorough research\, I defined cognition as an 
 umbrella term including many different aspects of mental processing\, ju
 dgement\, awareness\, etc. (APA 2020). With this definition\, I was able
  to discard many signs from the second list. However\, some were still a
 mbiguous and will be discussed with experts in different settings.\nTher
 efore\, in my work\, the decision of whether signs belong to the domain 
 of cognition or not is as transparent as possible. My plea is to not lea
 ve it up to the readership to interpret terminology\, but instead\, to o
 ffer definitions even though the terms might seem to be trivial. Only in
  doing so\, discussions and replication studies that advance science can
  be encouraged.\n\nAPA Dictionary of Psychology. 2020. Cognition. APA. h
 ttps://dictionary.apa.org/cognition [21.01.2022]. • Hanke\, T. n.d. Das 
 Projekt. UHH https://www.sign-lang.uni-hamburg.de/dgs-korpus/index.php/p
 rojekt.html [21.01.2022] • Kimmelman\, V. et al. 2017. On the notion of 
 metaphor in sign languages. Some observations based on RSL. SL&L 20(2). 
 157–182. • Konrad\, R. et al. 2020. MY DGS – annotated. Public Corpus of
  German Sign Language\, 3rd release [Dataset]. UHH • Rosenstock\, R. 200
 6. Motivation von Gebärdensprachvokabular. Eine sprachvergleichende Unte
 rsuchung von Metaphern. DZ 73. 276–285. • Taub\, S. F. 2001. Language fr
 om the body. Iconicity and metaphor in American Sign Language. CUP. • Ze
 shan\, U. & N. Palfreyman 2019. Sensory perception metaphors in sign lan
 guages. Speed\, L. et al. (eds.)\, Perception Metaphors\, 275–301. JBPC.
URL:/events/752.html
SUMMARY:Know your terminology: On the relevance of definitions - Sarah Ba
 uer
LOCATION:Celan
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UID:e851f2cd-5b5a-493a-aa13-c04672e49f01@talks.stuts.de
DESCRIPTION:In diesem Beitrag wird die Methodologie zur Erstellung einer 
 didaktischen Einheit über kontraargumentative Konnektoren aus funktional
 er makrosyntaktischer Sicht anhand von Daten aus verschiedenen Korpora u
 nd aus dem spanisch-deutschen Sprachvergleich dargestellt.
URL:/events/740.html
SUMMARY:Kontraargumentative Konnektoren aus der funktionalen Makrosyntax 
 - Belen Alvarez Garcia
LOCATION:Jamala
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UID:766d3e4c-250b-4492-b7e0-757cd8d2faf7@talks.stuts.de
DESCRIPTION:Writing and presenting results of your experiments often go h
 and in hand. You write about something\, create a results table\, go bac
 k to the code to add that additional column you actually need... And you
  have to go back and change the table in your manuscript again.\n\nIf yo
 u use LaTeX or other text editors to write your manuscript\, you probabl
 y know this problem. Luckily\, there is a solution. In this workshop\, I
 'll show you a number of different methods to dynamically integrate your
  analysis in R into your LaTeX-Manuscript\, giving you the best of both 
 worlds. We will be working with RStudio\, Overleaf and Github\, though y
 ou could be using a local TeX-Editor as well.\n\nWe will start with a fe
 w examples of in-line R-Code in Overleaf\, move on to importing code-chu
 nks from an R-Script and finally we will integrate an Rmd-Document into 
 our LaTeX-Project. Aside from basic calculations and variable definition
 s\, we will focus on the principles of this interaction\, looking at tab
 les and figures.\n\nThe workshop assumes a basic understanding of both L
 aTeX and RStudio. Complete beginners in one or both of these\, should ge
 t acquainted with the programmes before the workshop. I recommend the ma
 terials of the Coding Club for basics of R and Overleaf's own introducti
 on for LaTeX (see links on the right).
URL:/events/713.html
SUMMARY:LaTeX and R - Annika Schiefner
LOCATION:Celan
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DESCRIPTION:Dieser Workshop ist gedacht als Überblick über die Prinzipien
  der Open Science und als Diskussionsraum zur offenen wissenschaftlichen
  Praxis in der Linguistik.\n\nWir werden ergründen welche Möglichkeiten 
 es gibt\, offen und transparent zu forschen und welche dieser Möglichkei
 ten sinvoll in Euren konkreten Projekten umgesetzt werden könnten.\n\nDi
 eser Workshop bietet sich ganz besonders für Alle an\, die sich dafür in
 teressieren\, wie sie ihre Daten\, Methoden und (Zwischen-)Ergebnisse ef
 fizient\, transparent (und ggf. auch frei zugänglich) strukturieren und 
 speichern können.
URL:/events/711.html
SUMMARY:Linguistik für Alle - Riedll@staff.uni-marburg.de
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UID:cc47075d-dd0d-4e67-8241-bf3bbcb58817@talks.stuts.de
DESCRIPTION:Im Mittelpunkt der linguistischen Mediendiskurs- und Imageana
 lyse stehen die sprachlichen Perspektivierungen von Bürgermeisterïnnen i
 n massenmedialen Texten\, erstens mit Blick auf wiederkehrende Sprachgeb
 rauchs- bzw. Zuschreibungsmuster (Images) als Indizien für erwartungslei
 tende Schematisierungen (Stereotype) in der Bevölkerung\, zweitens mit B
 lick auf divergierende Konzeptualisierungen (semantische Kämpfe) von auf
  Bürgermeisterïnnen bezogene Erwartungen sowohl generell als auch konkre
 t am Beispiel von vier Fokuskommunen (Dresden\, Siegen\, Viernheim\, Lad
 enburg). Die Untersuchung basiert auf Ansätzen der kontrastiven\, comput
 ergestützten linguistischen Imageanalyse (nach Vogel 2010) sowie der an 
 Foucault orientierten hermeneutischen Diskurslinguistik (nach Warnke/Spi
 tzmüller 2008\, Vogel 2009). Ziel ist die Mehrebenen-Beschreibung von Im
 ages rund um Bürgermeisterïnnen als Indikatoren für kulturspezifische\, 
 transsituativ wirksame kognitive Wissensrahmen (erwartungsleitende Stere
 otype dazu\, was Bürgermeisterïnnen heutzutage sind\, tun\, sollen\, dür
 fen etc.)\, die auch eine kommunikative Ressource (antizipierbares Sprac
 h- und Weltwissen) für lokal situierte Interaktionen bilden.\nDie massen
 mediale Informations(re)produktion popularisiert kulturspezifische Persp
 ektivierungen von weltlichen Sachverhalten (Felder 2009) - hier Erwartun
 gen an die kommunale Verwaltung - durch sprachlich rekurrente Ausdrucksf
 ormen (Sprachgebrauchsmuster im Sinne von Bubenhofer 2009) und stellt da
 mit als "mediales Hintergrundrauschen" (Vogel 2010) ausdrucksseitige Ver
 weise auf zugrundeliegende Standardwerte bereit. Operationalisieren lass
 en sich diese durch Rückgriff auf korpus- und computerlinguistische Meth
 oden wie komplexe Suchanfragen zu Prädikationen und Attributionen\, KWIC
 s\, kontrastive Wortfrequenz-\, Ngram-\, Kookkurrenz- und Clusteringanal
 ysen\, die eine induktive Erhebung von im statistischen Sinne überzufäll
 ig häufigen Ausdrucks- und Kotextmustern ermöglichen. Als Datengrundlage
  dient ein auf Basis von lizensierten Mediendatenbanken\, Datenarchiven 
 der vier Fokuskommunen sowie frei verfügbare Online-Nachrichtenportalen 
 zusammengestelltes Korpus aus volldigitalisierten Texten aus ausgewählte
 n (auflagenstarken) überregionalen\, regionalen und lokalen sowie das po
 litische Spektrum abbildenden Zeitungen aus einem Zeitraum von (soweit v
 erfügbar) den 1940er Jahren bis heute.\nEine aktuelle methodische Heraus
 forderung stellt die sinnvolle Zusammenstellung des Datenkorpus dar. Vor
  allem die unterschiedliche Zugänglichkeit/Verfügbarkeit der gewünschten
  (digitalen) Datentypen bewirkt\, dass der betrachtete Zeitraum nicht gl
 eichmäßig abgedeckt werden kann: im Zeitraum ab 2000 liegen pro Jahr im 
 Vergleich fast doppelt so viele Artikel vor wie im Zeitraum zwischen 194
 0-1980. Zur Diskussion gestellt werden soll daher\, wie dieses Ungleichg
 ewicht in der Analyse der Daten berücksichtigt werden kann bzw. sollte u
 nd welche Auswirkungen es auf die Interpretation der Ergebnisse haben kö
 nnte.\n2\nLiteratur:\nBubenhofer\, Noah (2009): Sprachgebrauchsmuster. K
 orpuslinguistik als Methode der Diskurs- und Kulturanalyse (= Sprache un
 d Wissen 4). Berlin.\nFelder\, Ekkehard (2009): „Sprache – das Tor zur W
 elt!? Perspektiven und Tendenzen in sprachlichen Äußerungen“\, in: Ekkeh
 ard Felder (Hg.): Sprache. Berlin / Heidelberg\, S. 13–58\nVogel\, Fried
 emann (2009): Aufstand – Revolte – Widerstand. Linguistische Mediendisku
 rsanalyse der Ereignisse in den Pariser Vorstädten 2005. Frankfurt a. M.
 \nVogel\, Friedemann (2010): „Linguistische Imageanalyse (LIma). Grundle
 gende Überlegungen und exemplifizierende Studie zum Öffentlichen Image v
 on Türken und Türkei in deutschsprachigen Medien“\, in: Deutsche Sprache
  4\, S. 345–377.\nWarnke\, Ingo / Jürgen Spitzmüller (Hg.) (2008): Metho
 den der Diskurslinguistik. Sprachwissenschaftliche Zugänge zur transtext
 uellen Ebene. Berlin.
URL:/events/794.html
SUMMARY:Linguistische Imageanalyse zur Perspektivierung von Bürgermeister
 ïnnen in öffentlichen Diskursen - Vanessa.Breitkopf@uni-siegen.de
LOCATION:Celan
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UID:0d2cec0a-880c-4e05-96c1-03ee8648e5f8@talks.stuts.de
DESCRIPTION:Innerhalb der medizinischen Kommunikation stellen mehrsprachi
 ge Sprachenkonstellationen\, in denen die Akteur:innen unterschiedliche 
 L1 haben und in der Verständigungssprache Deutsch kommunizieren\, längst
  keinen Sonderfall mehr dar (vgl. z.B. Hohenstein/Lévy-Tödter 2020). In 
 der Pflege ist dies u.a. auf eine aufgrund von Fachkräftemangel verstärk
 te Rekrutierung internationaler Pflegekräfte zurückzuführen. Seit 2019 k
 ommen immer mehr dieser Pflegekräfte auch aus Mexiko nach Deutschland. S
 ie stoßen hier auf sprachlich-kommunikative Herausforderungen in ihrer B
 erufspraxis (vgl. BMG 2019:49)\, da Pflege ein sehr kommunikativer Beruf
  ist und die sprachlich-kommunikativen Anforderungen entsprechend hoch s
 ind (vgl. Haider 2010:8). Obgleich das Angebot an Lehrmaterial und Beruf
 ssprachkursen für Pflegeberufe umfangreich ist\, gibt es nur vereinzelt 
 Forschungsarbeiten\, in denen Pflegesprache und –kommunikation linguisti
 sch untersucht werden (z.B. Weinhold 1997\, Walther 2001\, Matic 2015). 
 Vor diesem Hintergrund wurde im Oktober 2021 an der Universität Duisburg
 -Essen die AG „Medizinische Kommunikation und Mehrsprachigkeit“ gegründe
 t\, im Rahmen derer zwei Dissertationsprojekte entstehen sollen. Eines d
 avon zielt auf eine gesprächslinguistische (funktional-pragmatische) Unt
 ersuchung von Pflege-Patient:in-Interaktion (PPI). Dafür werden bis zu 1
 5 Gespräche zwischen spanischsprachigen Pflegekräften aus Mexiko und Pat
 ient:innen (Schauspieler:innen) in Simulationstrainings videographiert\,
  transkribiert und hinsichtlich ihrer Struktur und ihre Musterhaftigkeit
 en analysiert. Im Fokus stehen wiederkehrende sprachliche Handlungsmuste
 r\, institutionelle Zwecke und kontrastive Sprachbetrachtungen. Im Vortr
 ag wird insbesondere auf die Datenerhebung eingegangen\, die im März 202
 2 startet. Methodische Herausforderungen betreffen dabei die folgenden F
 ragen: (a) Gesprächslinguistik arbeitet mit authentischen Daten. Inwiefe
 rn werden die Simulationsgespräche dem (nicht) gerecht? (b) Können Aussa
 gen über die Gespräche getroffen werden\, ohne Vergleichsgruppe (tertium
  comparationis)? (c) Wieso eignet sich die Funktionale Pragmatik als Met
 hodologie in diesem Fall besonders gut? Welche alternativen gesprächsana
 lytischen Ansätze gibt es? (d) Inwiefern können zusätzliche Erhebungen (
 Kurzbefragungen\, Beobachtungen) die Gesprächsanalyse ergänzen?\n\nRefer
 enzen:\n•	BMG (Bundesministerium für Gesundheit) (2019): Siebter Pflegeb
 ericht. Bericht der Bundesregierung über die Entwicklung der Pflegeversi
 cherung und den Stand der pflegerischen Versorgung in der Bundesrepublik
  Deutschland. Berichtzeitraum: 2016-2019. Online abrufbar unter: bundesr
 egierung.de\n•	Haider\, Barbara (2010): Deutsch in der Gesundheits- und 
 Krankenpflege. Eine kritische Sprachbedarfserhebung vor dem Hintergrund 
 der Nostrifikation. Wien: facultas.\n•	Hohenstein\, Christiane\; Lévy-Tö
 dter\, Magdalène (2020): Multilingual Healthcare. Wiesbaden: Springer Fa
 chmedien.\n•	Walther\, Sabine (2001): Abgefragt?! Pflegerische Erstgespr
 äche im Krankenhaus: Eine linguistische Untersuchung von Erstgesprächen 
 zwischen Pflegepersonal und Patienten. Bern: Huber (Pflegewissenschaft).
 \n•	Weinhold\, Christine (1997): Kommunikation zwischen Patienten und Pf
 legepersonal. Bern (u.a.): Verlag Hans Huber.\n•	Matic\, Igor (2015): Me
 hrsprachigkeit und Verstehen: eine gesprächsanalytische Untersuchung meh
 rsprachiger Pflegeinteraktionen im Kontext der Schweizer Spitex. Zürich:
  Universität Zürich.
URL:/events/749.html
SUMMARY:Mehrsprachige Kommunikation in der Pflege  - Rebekka H
LOCATION:Celan
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DESCRIPTION:In den letzten Jahren nimmt der Zahl der L2 Sprecher:innen de
 s Japanischen stetig zu\, wodurch sich diese Gruppe fortlaufend diversif
 iziert. Interaktionen zwischen L1 und L2 Sprecher:innen sind dadurch all
 täglich geworden\, haben sich aber im Zuge der durch die Corona-Pandemie
  bedingten Einschränkungen von Kontakten und Reisen teilweise in virtuel
 le Räume verlagert. In meinem Dissertationsprojekt untersuche ich Intera
 ktionen zwischen L1 und L2 Sprecher:innen des Japanischen\, die über vir
 tuelle Kanäle\, wie z.B. Video-Chat\, stattfinden.\nEin besonderer Fokus
  liegt dabei auf metapragmatischen Positionierungspraktiken (Spitzmüller
  2013)\, d.h. ich gehe der Frage nach\, wie die Interagierenden auf eine
 r Meta-Ebene über Sprache und Sprachgebrauch sprechen und wie Vorstellun
 gen von kommunikativer Kompetenz diskursiv konstruiert werden. In interk
 ultureller Kommunikation müssen sprachliche Normen immer wieder erneut a
 usgehandelt werden (Iino 2006)\, was auf eine erhöhte sprachliche Reflex
 ivität und metapragmatisches Bewusstsein rückschließen lässt (Verschuere
 n 2004).\nMethodisch wird eine Kombination aus Sammlung von unstrukturie
 rten alltäglichen Konversationen zwischen L1 und L2 Sprecher:innen und s
 emi-strukturierten Interviews angewendet. \nDerzeit verfolge ich die Int
 eraktionen einer österreichischen Japanischlernerin\, die in der Nähe vo
 n Wien wohnt und sich über Skype mit einer Freundin und ihrem Ehemann\, 
 der in Osaka lebt\, unterhält. Ich untersuche\, wie sich die Interagiere
 nden zu style-shifting\, dem Wechsel zwischen „höflichem“ und „informell
 em“ Sprachstil positionieren und welche Werthaltungen sie mit den Gebrau
 chskontexten dieser Stile verknüpfen.\nSemi-strukturierte Interviews sin
 d in der Interaktionalen Soziolinguistik als playback interview oder ret
 rospektives Interview bekannt (vgl. Gumperz 1982\; Tannen 2005 [1984]). 
 Dabei werden transkribierte Sequenzen aus den aufgenommenen Interaktione
 n den Teilnehmer:innen während des Interviews „zurückgespielt“\, d.h. di
 e Audio-/Video-Daten werden den Teilnehmenden präsentiert und/oder es we
 rden die Transkripte der Interaktionen gezeigt. Zu diesen Ausschnitten w
 erden dann Fragen gestellt. Damit kann mehr über die Interpretationen vo
 n Sprachgebrauch herausgefunden werden\, was Aufschluss auf die sprachid
 eologischen Positionen der Interagierenden gibt. Welche Möglichkeiten un
 d Grenzen diese Methode bietet\, möchte ich anhand von Beispielen in die
 sem Vortrag aufzeigen.\n\n\nLiteratur\nGumperz\, John J. 1982. Discourse
  strategies (Studies in Interactional Sociolinguistics 1). Cambridge: Ca
 mbridge University Press.\nIino\, Masakazu. 2006. Norms of interaction i
 n a Japanese homestay setting: Toward a two-way flow of linguistic and c
 ultural resources. In Margaret A. DuFon & Eton E. Churchill (Hrsg.)\, La
 nguage learners in study abroad contexts (Second Language Acquisition 15
 )\, 151–173. Clevedon et al.: Multilingual Matters.\nSpitzmüller\, Jürge
 n. 2013. Metapragmatik\, Indexikalität\, soziale Registrierung: Zur disk
 ursiven Konstruktion sprachideologischer Positionen. Zeitschrift für Dis
 kursforschung 1(3). 10.5167/uzh-97551.\nTannen\, Deborah. 2005 [1984]. C
 onversational style: Analyzing talk among friends. New York: Oxford Univ
 ersity Press.\nVerschueren\, Jef. 2004. Notes on the role of metapragmat
 ic awareness in language use. In Adam Jaworski\, Nikolas Coupland & Dari
 usz Galasiński (Hrsg.)\, Metalanguage: Social and ideological perspectiv
 es (Language\, Power and Social Process 11)\, 53–73. Berlin & New York: 
 Mouton de Gruyter.
URL:/events/751.html
SUMMARY:Metapragmatische Positionierungen in Interaktionen zwischen L1 un
 d L2  Sprecher:innen des Japanischen - Florian Grosser
LOCATION:Jamala
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DESCRIPTION:Zusammen 20 Minuten Yoga machen mit Rheia Martiny
URL:/events/773.html
SUMMARY:Mittagspause (und 20 Minuten Yoga) - 
LOCATION:PlenumRaum
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DESCRIPTION:Zusammen 20 Minuten Yoga machen mit Rheia Martiny
URL:/events/780.html
SUMMARY:Mittagspause (und 20 Minuten Yoga) - 
LOCATION:PlenumRaum
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DESCRIPTION:Wie lässt sich meine wissenschaftliche Karriere eigentlich mi
 t meinem Kinderwunsch kombinieren? Wie viel Elternzeit steht mir zu? Wel
 che finanziellen Unterstützungen bietet mit die Uni oder der Staat? Was 
 sind die größten Herausforderungen\, mit denen ich mich konfrontiert seh
 en könnte?\nIn unserer Paneldiskussion “Akademische Karriere & Familie” 
 möchten wir uns und Euch den Raum geben\, gemeinsam mit unseren eingelad
 enen Gästen Seda Yilmaz Wörfel\, Till Wörfel\, Uta Reinöhl\, Margrit Web
 er und Lena und Miriam über diese und viele weitere Fragen zu diskutiere
 n.\nWir möchten mit Euch nicht nur den Erfahrungsberichten von verschied
 enen Frauen* (und Familien) in der Wissenschaft mit Kindern zuhören\, so
 ndern freuen uns auch auf die Expertise der Frauenbeauftragen der LMU\, 
 die\, zumindest exemplarisch\, wichtige Fragen beantworten kann.\n
URL:/events/783.html
SUMMARY:Panel: Akademische Karriere & Familie - Rebecca Karrer\, Barbara
LOCATION:PlenumRaum
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URL:/events/795.html
SUMMARY:Pub Quiz - Marvin Martiny
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DESCRIPTION:Ein grundlegendes Merkmal von Sprache ist ihre Kontextgebunde
 nheit: In linguistischer Register- und Variationsforschung geht man davo
 n aus\, dass Sprache variiert\, je nachdem von wem sie wo\, wann und in 
 welcher Form produziert wird (vgl. z.B. Biber & Conrad 2019). Dementspre
 chend ist es in linguistischer Forschung von Bedeutung\, die situative E
 inbettung von Sprachprodukten und die Sprachproduzierenden selbst nicht 
 aus dem Blick zu verlieren. Vielmehr können uns Sprachproduzierende aufs
 chlussreiche Antworten auf (soziolinguistische) Fragestellungen liefern\
 , die sich allein durch die Analyse von Sprachdaten nicht beantworten la
 ssen. Indem bestimmte sprachliche Aspekte (wie bspw. sprachlich-soziale 
 Orientierungen und Haltungen\, die individuelle Sprachbiographie oder di
 e Wahrnehmung sprachlicher Anforderungen) explizit zum Inhalt von Befrag
 ungen gemacht werden\, ergeben sich interessante Erkenntnispotenziale. D
 ies gilt insbesondere in Bezug auf soziale\, situative und individuelle 
 Sprachvariation.\nIn den Sozialwissenschaften ist die Methode des Interv
 iews „in seinen diversen qualitativen Formen“ (Lamnek & Krell 2015\, S. 
 313) beliebt und weit verbreitet. In der Soziolinguistik wird diese Erhe
 bungsform trotz fachlicher Nähe und zugeschriebenem Erkenntnispotenzial 
 deutlich seltener eingesetzt (vgl. Ammon 2005\, S. 985). Der Vortrag ste
 llt am Beispiel eines laufenden Promotionsprojektes dar\, wie die Method
 e qualitativer Befragungen in Form teilstrukturierter Interviews mit nar
 rativ-biographischen Anteilen im Rahmen soziolinguistischer Registerfors
 chung eingesetzt werden kann. Das Promotionsprojekt untersucht mögliche 
 Einflüsse der sozialen Herkunft Studierender auf die akademisch bildungs
 sprachlichen Registerkompetenzen sowie die Registerflexibilität in der S
 tudieneingangsphase. Dabei werden die qualitativen Interviews methodisch
  mit vergleichenden linguistischen Korpusanalysen schriftlicher Texte de
 r befragten Studierenden kombiniert.\nIm Vortrag werden konkrete Problem
 e und Potenziale der Methodik diskutiert und am Beispiel des Promotionsp
 rojektes verdeutlicht. Dabei werden auch Aspekte der Methodentriangulati
 on und interdisziplinärer Forschungsarbeit im Schnittstellenbereich zwis
 chen Sozialwissenschaft und Linguistik thematisiert.\n\nQuellen:\nAmmon\
 , Ulrich (2005): Qualitative Methoden/Qualitative Methods. In: Ammon\, U
 lrich/Dittmar\, Norbert/Mattheier\, Klaus J./Trudgill\, Peter (Hrg.): So
 ciolinguistics / Soziolinguistik. Volume 2: An International Handbook of
  the Science of Language and Society. Berlin/Boston: De Gruyter.\nBiber\
 , Douglas/Conrad\, Susan (2019): Register\, genre\, and style. Cambridge
  University Press.
URL:/events/734.html
SUMMARY:Qualitative Interviews in der Soziolinguistik - Alena Baumgärtner
LOCATION:Jamala
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UID:3bab6b08-9ad3-4044-bf62-d23d96b1a837@talks.stuts.de
DESCRIPTION:Ein Großteil der bisherigen psycho- und neurolinguistischen F
 orschung zu Referenz nutzt kurze Texte bestehend aus einem Kontext- und 
 einem Zielsatz als Untersuchungsgegenstand. Dies ermöglicht eine sorgfäl
 tige Kontrolle der Kontextfaktoren (Wortstellung\, Gegebenheit\, Agentiv
 ität\, Anzahl der Referenten\, etc.)\, wie es in Laborexperimenten gängi
 ge Praxis ist. Die Verwendung eines minimalen Kontextes geht jedoch auf 
 Kosten der Natürlichkeit der Informationsübermittlung\, da Inhalte mehr 
 oder weniger zusammenhanglos präsentiert werden und kein wirkliches Komm
 unikationsziel erreicht werden muss (außer bspw. das Ausführen einer Auf
 gabe). Dies hat diverse negative Auswirkungen auf die Theoriebildung: (i
 ) Kontexte mit lediglich zwei potentiellen Referenten schränken die Hypo
 thesentestung auf unnatürliche Weise ein. (ii) Übergeordnete diskursstru
 kturelle Faktoren wie Diskurstopikalität können nicht in Betracht gezoge
 n werden. (iii) Referenz als ein Phänomen des Common Ground Managements 
 zwischen Sprecher:in und Addressat:in wird auf eine artifizielle Kommuni
 kationssituation (das Laborexperiment) reduziert.  In diesem Vortrag wer
 den neue Ansätze zur Erforschung referentieller Prozesse vorgestellt\, d
 ie sich weg von Minikontexten hin zu naturalistischen Kontexten bewegen 
 und (i) mit umfangreicheren Kontexten arbeiten\, (ii) Hörbücher als natü
 rliche Datenbasis für Sprachverstehensprozesse nutzen und (iii) Sprache 
 in Interaktion erforschen.  Erste daraus resultierende Konsequenzen für 
 die Analyse und Modellierung referentieller Prozesse werden diskutiert.
URL:/events/793.html
SUMMARY:Referenzforschung im Spannungsfeld von Labor und Wirklichkeit - 
LOCATION:PlenumRaum
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DESCRIPTION:The variable realisation of coda /r/ has been accounted for b
 y the traditional phonological distinction of English varieties into rho
 tic and non-rhotic types (Wells 1982:218–220)\, and has been a hallmark 
 area of study in sociolinguistic research (e.g. Labov 1966\; Nagy and Ir
 win 2010\; Blaxter et al. 2019). Over the last three decades\, this phen
 omenon has been described in notable studies on Singapore English (Tan a
 nd Gupta 1992\; Poedjosoedarmo 2000\; Tan 2012). \nThis study investigat
 es the rhoticity patterns in Singapore English as spoken by speakers fro
 m the largest ethnic group\, and examines how both language-internal and
  language-external variables condition /r/ realisation in Singapore Engl
 ish. Recent speech data\, obtained between 2019 and 2020\, from two corp
 ora form the objects of study for the talk. Methodological methods used 
 in this study include quantitative and\, to a smaller extent\, qualitati
 ve techniques. With the use of statistical computing software\, i.e. R (
 R Core Team)\, a series of regression models and analyses inform the /r/
  patterns of this group of SgE speakers. Statistical modelling\, outcome
 s and both quantitative and qualitative findings will be discussed durin
 g the presentation.\n\nReferences\nBlaxter\, Tam\, Kate Beeching\, Richa
 rd Coates\, James Murphy\, and Emily Robinson. 2019. Each p[ɚ]son does i
 t th[εː] way: Rhoticity variation and the community grammar. Language Va
 riation and Change\, 31(1)\, 91–117.\nComputing. Vienna\, Austria. <http
 s://www. R-project. org/> (accessed 18 May 2021).\nLabov\, William. 1966
 . The effect of social mobility on linguistic behaviour. Sociological In
 quiry\, 36(2)\, 186–203.\nNagy\, Naomi and Patricia Irwin. 2010. Boston 
 (r): Neighbo(r)s nea(r) and fa(r). Language Variation and Change\, 22(2)
 \, 241–278.\nPoedjosoedarmo\, Gloria. 2000a. A description of the Englis
 h pronunciation of young educated Singaporeans: A study in multidimensio
 nal variation. In Adam Brown\, David Deterding and Low Ee Ling\, eds. Th
 e English language in Singapore: Research on pronunciation\, 65–75. Sing
 apore Association for Applied Linguistics.\nR Core Team. 2021. R: A Lang
 uage and Environment for Statistical Computing. R Foundation for Statist
 ical \nTan\, Chor Hiang and Anthea Fraser Gupta. 1992. Post-vocalic /r/ 
 in Singapore English. York Papers in Linguistics 16. 139–152.\nTan\, Yin
 g Ying. 2012. To r or not to r: Social correlates of /ɹ/ in Singapore En
 glish. International Journal of the Sociology of Language\, 2012 (218)\,
  1–24.\nWells\, John Corson. 1982. Accents of English: Volume 1. Cambrid
 ge University Press.\n\n
URL:/events/738.html
SUMMARY:Rhoticity in Singapore English - Cheryl Yeo
LOCATION:Dowschenko
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DESCRIPTION:Özge et al. (2019) and Özge et al. (2021) found consistent ef
 fects that monolingual child and adult speakers of Turkish and German ca
 n use case-marking predictively to determine the thematic roles (agent v
 s theme) of given NPs (subject vs object) in sentences with non-canonica
 l word orders. It is unclear whether these effects replicate with biling
 ual heritage speakers. We assume that most heritage speakers are fully c
 ompetent bilingual speakers who have fully acquired core grammatical fea
 tures like case in both their languages. Therefore\, we derive the follo
 wing predictions:\n1. Based on Özge et al. (2019\, 2021)\, we predict th
 at our monolingual Turkish-speaking participants will use case-marking p
 redictively to determine thematic roles in non-canonical sentences using
  the VWP.\n2. Heritage speakers of Turkish will be also able to use case
 -marking predictively to determine thematic roles in incremental sentenc
 e-processing of SOV and OSV sentences.\n3. Based on Özge (2021)\, herita
 ge speakers of Turkish in Germany will be able to use case-marking predi
 ctively in their majority German to determine thematic roles in incremen
 tal sentence-processing of SOV and OSV sentences.\n4. Consequently\, spe
 aker group (monolingual vs. heritage) and language (German vs. Turkish) 
 will not be significant predictors for speakers' capability to use case-
 marking to predict thematic roles.\nWe further test whether the effects 
 found in Özge et al. (2019) and Özge et al. (2021) can be replicated usi
 ng online eye-tracking vs. in-lab eye-tracking.\n5. With recent advances
  in webcam-based eye-tracking in mind\, we expect a replication across e
 licitation modes although a less nuanced effect will show for online eye
 -tracking.\nIn this talk\, we will focus on the conceptual and methodolo
 gical backgrounds of conducting this replication study. In line of the a
 ims of this conference\, we will discuss the design\, and acquisition of
  ethics approval\, and outline the tools and software that we are using.
  Lastly\, we will highlight the relevance of running replication studies
  to tackle the ongoing replication crisis in our field (Sönning & Werner
 \, 2021). Several conclusions will follow from this talk that might help
  future work with similar aims.
URL:/events/732.html
SUMMARY:Running a conceptual replication of a Visual Word eye-trackig stu
 dy online and offline - Onur Özsoy\, Borbála Sallai
LOCATION:Celan
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DESCRIPTION:Im vorliegenden Dissertationsprojekt soll der Prozess des pho
 nologischen Spracherwerbs in der Fremdsprache am Beispiel des Französisc
 hen von Lernenden mit Deutsch als L1 untersucht werden. Der Fokus der Ar
 beit liegt dabei auf silbenbezogenen Phänomenen. Darunter sind zum einen
  die zu erlernenden französischen Phänomene wie liaison und enchaînement
  consonantique zu verstehen und zum anderen die Phänomene im Deutschen\,
  die erwiesenermaßen einen Einfluss auf die Aussprache von deutschen Fra
 nzösischlernenden haben\, wie zum Beispiel die Auslautverhärtung\, die V
 okalisierung von /ʁ/ in der Coda oder der Glottisschlag im Anlaut (für e
 ine Zusammenfassung der bekannten Phänomene siehe zum Beispiel Pustka & 
 Meisenburg 2016).\nIm Mittelpunkt der Arbeit stehen folgende Forschungsf
 ragen: Welche systematischen (und individuellen) Abweichungen vom Refere
 nzfranzösischen treten auf? Wie verändert sich die Aussprache mit steige
 ndem Niveau der Schüler*innen? Wie können die unterschiedlichen Fehlerty
 pen linguistisch erklärt werden? Als theoretischer Rahmen für die Analys
 e dienen Constraint-basierte Ansätze\, speziell die Optimalitätstheorie.
 \nDer Vortrag konzentriert sich jedoch lediglich auf den empirischen Tei
 l der Arbeit. In der qualitativ angelegten Studie sollen Sprachaufnahmen
  von Schüler*innen aus drei Klassenstufen (geplant sind 6.\, 9. und 12. 
 Klasse) anhand eines speziellen Fragekatalogs aufgenommen werden. Diese 
 Sprachdaten werden mit entsprechenden Aufnahmen des Referenzfranzösische
 n verglichen\, um individuelle und systematische Abweichungen zu ermitte
 ln und daraus Fehlertypen zu systematisieren und – wenn möglich – eine t
 ypische Progression des Ausspracheerwerbs zu ermitteln.\nBei der Gestalt
 ung des Fragekatalogs für die Erhebung der Sprachdaten ergeben sich insb
 esondere drei Herausforderungen\, die im Vortrag nach einer kurzen inhal
 tlichen Einführung behandelt werden sollen: Während bisherige Studien zu
 r Aussprache des Französischen als Fremdsprache (unter anderem das deuts
 che Teilkorpus des IPFC (Interphonologie du Français Contemporain\, 2008
 ) verstärkt auf das Vorlesen von Wörtern und Texten sowie freie Produkti
 onen zurückgreifen\, können diese Methoden in der vorliegenden Studie un
 ter anderem aufgrund des hohen Einflusses der Graphie und der Notwendigk
 eit der Vergleichbarkeit nicht verwendet werden. Daher müssen mögliche V
 or- und Nachteile von alternativen Methoden wie beispielsweise die Verwe
 ndung von Bildern\, Videos\, Übersetzungen\, geführten Monologen oder Fa
 ntasiewörtern diskutiert werden. Eine weitere Herausforderung besteht da
 rin\, dass die verwendeten Methoden auch für Sprachanfänger*innen (maxim
 al ein Jahr Französischunterricht) durchführbar sein müssen\, das heißt\
 , dass lediglich ein grundlegendes Vokabular und einfache grammatische S
 trukturen vorausgesetzt werden können. Zuletzt muss der Fragekatalog auc
 h die zu untersuchenden silbenbezogenen Strukturen so abbilden\, sodass 
 die Sprachdaten anschließend für Constraint-basierte Analysen genutzt we
 rden können. \n\nLiteratur\nPustka\, Elissa & Meisenburg\, Trudel (2016)
 . Les germanophones\, in: Detey\, Sylvain et al (Hg.). La prononciation 
 du français dans le monde. Du natif à l’apprenant. Paris: CLE Internatio
 nal\, S. 130 – 136.
URL:/events/758.html
SUMMARY:Silbenbezogene Aussprachephänomene im Französischen als L2 – Hera
 usforderungen beim Studiendesign - Britta Gemmeke
LOCATION:Dowschenko
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URL:/events/791.html
SUMMARY:Tecknik-Test für Vortragende und Workshopleitende - Lisa Hartley
LOCATION:PlenumRaum
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UID:c210f9e8-e28c-4dcd-ac26-7f83e364ab66@talks.stuts.de
DESCRIPTION:Experimental research methodologies are often needed to test 
 linguistic hypotheses. In order to draw conclusions about the different 
 stages of language acquisition and\, in particular\, about later-develop
 ing aspects of complex syntax such as relative clauses\, subordinate cla
 uses\, and nominalisation (Dąbrowska\, 2020)\, researchers must engage i
 n literacy research with adolescents. The importance of strong writing s
 kills for academic success and career advancement has been extensively d
 iscussed (MacArthur et al.\, 2019\; Olinghouse et al.\, 2015) and highli
 ghts the necessity of understanding the development of this skill over t
 he entire course of its acquisition. It may be especially pertinent to i
 nvestigate and understand the predictors and components of skilled writi
 ng at different stages of development. The implications for educational 
 and intervention practices make this area of research relevant to a vari
 ety of stakeholders. \n\nOur study aims to investigate the extent to whi
 ch print exposure\, grammatical sensitivity\, and language aptitude pred
 ict syntactic complexity in the writing of English first language 11-13-
 year-olds. Conducting research with sufficiently high statistical power 
 and the subsequent need to recruit large sample sizes of participants (W
 inter\, 2019) led to the first of several methodological challenges we f
 aced in conducting research with adolescents. Linguistics working in the
  field of English first language acquisition who are based in non-Englis
 h speaking countries are often faced with similar challenges in recruiti
 ng participants and must confront the possibility of working beyond the 
 borders of the country.  The additional ethical considerations when work
 ing with adolescents as a vulnerable and protected population may be add
 itional barriers to research in this area. \n\nIn this presentation\, we
  would like to discuss the participant-related methodological challenges
  we faced in collecting data with adolescents in the United Kingdom.  Th
 e first part of the discussion will focus on cross-border recruitment an
 d the requirements for working with minors. The second part will discuss
  the issue of compensation and the impact on motivation in studies of lo
 nger duration.  The last part of the discussion will focus on informed c
 onsent and response rate issues. We will share reflections about how the
 se challenges were overcome and provide suggestions for future research.
  \n\nReferences\nDąbrowska\, E. (2020). How writing changes language. In
  A. Mauranen & S. Vetchinnikova (Eds.)\, Language Change: The Impact of 
 English as a Lingua Franca (pp. 75–94). Cambridge University Press.\nMac
 Arthur\, C. A.\, Jennings\, A.\, & Philippakos\, Z. A. (2019). Which lin
 guistic features predict quality of argumentative writing for college ba
 sic writers\, and how do those features change with instruction? Reading
  and Writing\, 32(6)\, 1553–1574. https://doi.org/10.1007/s11145-018-985
 3-6\nOlinghouse\, N. G.\, Graham\, S.\, & Gillespie\, A. (2015). The rel
 ationship of discourse and topic knowledge to fifth graders’ writing per
 formance. Journal of Educational Psychology\, 107(2)\, 391–406. https://
 doi.org/10.1037/a0037549\nWinter\, B. (2019). Statistics for Linguists: 
 An Introduction Using R. In Statistics for Linguists: An Introduction Us
 ing R. Routledge. https://doi.org/10.4324/9781315165547
URL:/events/753.html
SUMMARY:The methodological challenges in conducting writing research with
  adolescents - Richenda Wright
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DESCRIPTION:Untersuchungen zur Lautsymbolik anhand von Texten aus Kunstwö
 rtern\n\nEntgegen der allgemeingültigen Arbitrarität nach Ferdinand de S
 aussure gibt es in der Sprache durchaus Fälle\, in denen ein nicht-arbit
 rärer Zusammenhang zwischen Form und Inhalt sprachlicher Zeichen wahrgen
 ommen wird (vgl. Elsen 2016: 11\, 33\; Elsen 2014: 198). Die synästhetis
 che Lautsymbolik beispielsweise beschreibt diejenigen Fälle\, in denen e
 ine Ähnlichkeit zwischen lautlichen und anderen Aspekten empfunden wird 
 (z. B. /i/ und Bedeutungsaspekt 'klein'\, wie in mikro \; /a/ und 'groß'
 \, wie in makro) (vgl. Hinton/Nichols/Ohala 1994: 4\; Jespersen 1933: 28
 8). Allerdings können Sprecher/innen wegen der bereits erlernten Bedeutu
 ng sprachlicher Ausdrücke nicht unvoreingenommen über die lautsymbolisch
 e Wirkung dieser Ausdrücke urteilen. Eine geeignete Möglichkeit zur Unte
 rsuchung lautsymbolischer Effekte stellen daher Experimente mit Kunstwör
 tern dar\, weil diese keine lexikalische Bedeutung tragen (vgl. Elsen 20
 16: 53\; Elsen 2017: 551). \n\nAuf der Wortebene konnten bereits verschi
 edene Experimente mit Kunstwörtern zeigen\, dass Proband/innen mit besti
 mmten Lauten\, Lautgruppen oder artikulatorischen Eigenschaften von Laut
 en mit hoher Übereinstimmung bestimmte Bedeutungsaspekte assoziieren (vg
 l. z. B. Sapir 1929\; Köhler 1929\; Maurer/Pathman/Mondloch 2006). Deutl
 ich weniger systematisch erforscht sind hingegen lautsymbolische Effekte
  auf der Textebene. Gerade wenn bei poetischen Texten lautlichen Auffäll
 igkeiten rhetorische Wirkungen zugeschrieben werden\, ist dann unklar\, 
 ob tatsächlich die verwendeten Laute oder vielmehr die lexikalische Bede
 utung der Wörter jene Wirkungen auslösen (vgl. Elsen 2017: 554).\n\nDas 
 Dissertationsprojekt setzt sich daher zum Ziel\, Erkenntnisse über die r
 ein lautliche Wirkung von Texten zu gewinnen. Anhand von Proband/innenbe
 fragungen zu systematisch konstruierten Texten aus Kunstwörtern soll erm
 ittelt werden\, inwiefern die erhöhte Vorkommenshäufigkeit bestimmter La
 utgruppen\, z. B. heller oder dunkler Vokale\, zu Assoziationen mit best
 immten Emotionen\, z. B. 'fröhlich' oder 'traurig'\, führen kann.\n\nIm 
 Rahmen des Vortrags möchte ich auf methodische Herausforderungen eingehe
 n\, die mit dem Dissertationsvorhaben verbunden sind. Die erste Hürde be
 steht darin\, kurze deutschsprachige Texte lautlich systematisch so zu m
 anipulieren\, dass sie zu Kunsttexten ohne lexikalische Bedeutung werden
 . Im nächsten Schritt müssen aus den gewonnenen Kunsttexten verschiedene
  Varianten konstruiert werden\, in denen verschiedene Lautgruppen überdu
 rchschnittlich häufig vertreten sind. Damit verbunden ist die Frage\, wi
 e viel häufiger entsprechende Lautgruppen in einem Text vorkommen sollte
 n\, um zu ermöglichen\, dass ein eventuell vorhandener lautsymbolischer 
 Effekt auch messbar auftritt.\n\n\nLiteratur\n\nElsen\, Hilke (2014): „L
 autsymbolik – ein vernachlässigter Forschungsgegenstand der Sprach-wisse
 nschaft“. In: Glottotheory 5.2. Berlin: de Gruyter Mouton\, 185-218.\n\n
 Elsen\, Hilke (2016): Einführung in die Lautsymbolik. Berlin: Erich Schm
 idt.\n\nElsen\, Hilke (2017): „Lautsymbolik in lyrischen Texten – Grenze
 n und Möglichkeiten“. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Ling
 uistik 47.4\, 549-561.\nhttps://doi.org/10.1007/s41244-017-0077-z [Abruf
 : 18.05.2021].\n\nHinton\, Leanne/Nichols\, Johanna/Ohala\, John J. (199
 4): „Introduction: Sound-Symbolic Processes”. In: Hinton\, Leanne/Nichol
 s\, Johanna/Ohala\, John J. (Hrsg.): Sound Symbolism. Cambridge: Cambrid
 ge UP\, 1-12.\n\nJespersen\, Otto (1933): „Symbolic Value of the Vowel i
 ”. In: Jespersen\, Otto (Hrsg.): Linguistica. Selected Papers in English
 \, French and German by Otto Jespersen. Copenhagen et al.: Levin & Munks
 gaard\, 283-303.\n\nKöhler\, Wolfgang (1929): Gestalt psychology. New Yo
 rk: Liveright.\n\nMaurer\, Daphne/Pathman\, Thanujeni/Mondloch\, Catheri
 ne J. (2006): „The Shape of Boubas. Sound-Shape Correspondences in Toddl
 ers and Adults”. In: Developmental Science 9.3. Oxford: Blackwell\, 316-
 322.\n\nSapir\, Edward (1929): „A Study in Phonetic Symbolism“. In: Jour
 nal of Experimental Psychology 12.3. Washington et al.: American Psychol
 ogical Association\, 225-239.\n
URL:/events/745.html
SUMMARY:Untersuchungen zur Lautsymbolik anhand von Texten aus Kunstwörter
 n - Aline Kodantke
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DESCRIPTION:Vero Zaratino\, sì o no? The speaker categorisation of commun
 ity membership on the example of Zaratino speakers\n	Zaratino is Zadar V
 enetian dialect which originated from a hundred-year long Roman-Slavic s
 ymbiosis and the Venetian presence on the Eastern Adriatic. It was at it
 s strongest in the period between the great wars when in 1936 the popula
 tion of Zadar counted 68% of Italian residents.  However\, the bombings 
 of the city nucleus in 1943/44 caused an abrupt exodus of 20 000 Zaratin
 o speakers and interrupted the continuity of a long-lasting Venetian dia
 lect in Dalmatia.  Zaratino speakers or Zaratini represent today an ethn
 o-linguistic minority  whose community vernacular\, characterized for a 
 severe language endangerment\, by and large\, ceded its domains of langu
 age use to Italian and Croatian as more prestigious varieties. The verna
 cular\, is still however the only means of communication in intimate dom
 ains and still enjoys the role of an ethnic and identity marker.\n	For t
 he purpose of my doctoral thesis titled Zaratino dialect: a case study o
 n the dissolution of a communication and social space between 2015 and 2
 019 I conducted field interviews with 19 members of the Zaratino communi
 ty. Already at the beginning of my work I noticed that the interviewees 
 often stressed the importance of local ancestry as a prerequisite for th
 e recognition of group membership. Vero Zaratino was only attributed to 
 those speakers born inside the historic walls of Zadar peninsula\, also 
 the border line of the original Zaratino community. The more I progresse
 d with my field work\, the more prominent was the dichotomy in speaker c
 ategory. It further revealed the multifaceted character of vero Zaratino
  identity as vital for the understanding of community´s true nature. The
  speakers distinguished between Zaratini veri and Zaratini non-veri or Z
 aratini within the walls and Zaratini outside the walls where the former
  often displayed social incompatibility with the latter. Zaratini veri t
 ypically displayed their monolingual character\, better language practic
 es\, education\, family ancestry and social status. Oppositely\, Zaratin
 i non veri were usually bilinguals of different social and educational b
 ackground. So\, my first field interviews brought to surface the issue o
 f the appropriateness of the focus group. I was not sure whether to make
  apart between the two speaker categories and this way only investigate 
 the vero Zaratino group as the core of the community. As I proceeded wit
 h my work\, I realized that despite their disparateness and lack of peer
  recognition\, both speaker categories still shared the same language an
 d history and thus ought to be investigated as a whole. This paper thus 
 has for an aim with the use of speaker excerpts to bring forward the com
 plexity in the speaker recognition of group membership and the intracomm
 unity differences it causes.\n\n\nGraovac\, Vera. 2004. “Populacijski Ra
 zvoj Zadra.ˮ In Geoadria\, 9/1: 51-72.\nMarković\, Irena. 2011. Usporedb
 a Pellisove Istočno-jadranske Građe za ALI sa Suvremenim Mletacizmima u 
 Zadarskom Govoru. Doctoral Dissertation. Zadar: Sveučilište u Zadru.\nŠk
 evin\, Ivana\; Jazidžija\, Antonia. 2017. “Linguistic and Social-Identit
 y Aspects of Code-Switching: The Case of Zadar's Speakers of the Venetia
 n Dialect.ˮ In Applied Linguistics Research And Methodology. Proceedings
  from the 2015 CALS Conference\, Cergol Kovačević\, Kristina\; Udier\, S
 anda Lucija (eds.): 225-240. Frankfurt: \nPeter Lang. \nBarbarić\, Phili
 pp. 2015. Che Storia che Gavemo Qua. Sprachgeschichte Dalmatiens als Spr
 echergeschichte \n(1797 bis Heute). Stuttgart: Franz Steiner Verlag
URL:/events/747.html
SUMMARY:Vero Zaratino\, sì o no? The speaker categorisation of community 
 membership on the example of Zaratino speakers - Antonia Jazidžija Žarko
 vić
LOCATION:Celan
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DESCRIPTION:This brief workshop will introduce you to the very basics of 
 statistical modelling in a Bayesian framework. We will review how issues
  with null hypothesis significance testing motivate a move towards a Bay
 esian approach\, among many other reasons for why ‘Bayesian is better’. 
 Following this\, there will be a hands-on session in which we fit a gene
 ralized linear mixed effects model with the R package ‘brms’ (Bürkner\, 
 2017). Materials and installation instructions for the hands-on session 
 will be distributed a week prior to the workshop. Having some rudimentar
 y knowledge of R and RStudio is helpful for participating in the hands-o
 n section of the workshop\, but you will be able to get something out of
  the workshop even if you are novice with these tools.
URL:/events/772.html
SUMMARY:Workshop R: The Bayesian revolution in linguistics: Why and how? 
 - 
LOCATION:PlenumRaum
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DESCRIPTION:Zur diskursiven „Erfindung“ der Gendersprache\n\nDas Thema ge
 ndergerechter Sprachgebrauch (ggS) ist seit geraumer Zeit in verschieden
 sten Kontexten Gegenstand von teils stark emotionalisierten und polarisi
 erten Debatten. Dabei wird immer wieder auch mit definiten Artikeln von 
 dem „Gendersprech“ oder dem „Gendern“ (z. B. Krischke 2021\; Payr 2021) 
 gesprochen\, als handele es sich dabei um eine eigene Sprachform.\nZiel 
 des Vortrags soll sein\, eine Methode zur Rekonstruktion ebendieser defi
 niten (Sprach-)Konstruktionen und damit einhergehenden Zuschreibungen so
 wie der vorherrschenden Argumentationsmuster rund um Bewertungen ggS zu 
 entwickeln. Dafür wird auf Spitzmüllers (2013) Modell der metapragmatisc
 hen Positionierung zurückgegriffen. Während Spitzmüller (2013: 283) aber
  in seinem Modell am Beispiel der Internetsprache von einem Sprachgebrau
 ch spricht\, der bereits als „interpretatives Konstrukt mit einer spezif
 ischen sozialen Bedeutung“ sedimentiert und somit bereits Register\, ber
 eits „culture-internal models of personhood linked to speech forms“ (Agh
 a 2007: 135) ist\, soll die These ausgeführt werden\, dass es sich bei g
 gS (noch?) nicht um ein stehendes Register handelt\, das musterhaft mit 
 sozialen Gruppen verbunden ist. Vielmehr soll\, basierend auf einem Pilo
 tkorpus mit Interviews und Diskussionen aus dem Deutschlandfunk\, gezeig
 t werden\, dass ablaufende Enregistrierungsprozesse und Bewertungen rund
  um gendergerechten Sprachgebrauch nahelegen\, dass in der Debatte versc
 hiedene\, reduzierte und reduzierende Vorstellungen von der Gendersprach
 e zu finden sind\, die mit jeweils unterschiedlichen Personen- und Verha
 ltenstypen assoziiert werden. Diese führen – in Anlehnung an Androutsopo
 ulos (2011) – zur Erfindung der Gendersprache\, d. h. der Konstruktion e
 ines „indexikalischen Konstrukts“\, dessen Funktion „in erster Linie ein
 e soziopragmatische [ist]. Die Vorstellung einer identifizierbaren ‚Sond
 ersprache‘ ermöglicht soziale Positionierung zu dieser ‚Sondersprache‘ u
 nd den mit ihr assoziierten Personen- und Handlungsformen“ (Spitzmüller 
 2013: 284\; Herv. im Orig.). Die verschiedenen\, auf den jeweiligen Spra
 chgebrauch\, der als Sondersprache gedacht wird\, projizierten Merkmale 
 sind dann die Grundlage für verschiedene pro- und contra-Positionierunge
 n\, die wiederum auf die Konstruktionsprozesse zurückwirken (vgl. Spitzm
 üller/Busch et al. 2021: 6). Inwiefern sich diese wechselseitige Beeinfl
 ussung methodisch greifen lässt\, soll ein Schwerpunkt des Vortrags sein
 . Auch andere methodische Fragen für eine diskurslinguistische Untersuch
 ung dieser These(n) sollen im Fokus stehen. So wurden die Bewertungssequ
 enzen bisher vor allem per Toposanalyse ausgewertet\; andere Herangehens
 weisen wie die Kognitive Metapherntheorie oder die Analyse einzelner Lex
 eme scheinen aber ebenso produktiv. Zudem sollen methodische Fragen nach
  der Analyse der Enregistrierungsprozesse und solche zur Benennung des P
 roduktes der Prozesse zur Diskussion gestellt werden: Handelt es sich da
 bei um eine Varietät oder einen Soziolekt? Oder sind andere Begriffe pas
 sender?\n\nLiteratur\n\nAgha\, Asif (2007): Language and Social Relation
 s. Cambridge: Cambridge University Press.\n\nAndroutsopoulos\, Jannis (2
 011): Die Erfindung ›des‹ Ethnolekts. In: Z Literaturwiss Linguistik 41 
 (4)\, S. 93–120. DOI: 10.1007/BF03379977.\n\nKrischke\, Ben (2021): Juli
 a Ruhs: ‚Viele junge Frauen sind gegen das Gendern‘. https://meedia.de/2
 021/03/15/julia-ruhs-viele-junge-frauen-sind-gegen-das-gendern/\; zuletz
 t 21.01.2022.\n\nPayr\, Fabian (2021): Von Menschen und Mensch*innen. Wi
 esbaden: Springer.\n\nSpitzmüller\, Jürgen (2013): Metapragmatik\, Index
 ikalität\, soziale Registrierung. Zur diskursiven Kontruktion sprachideo
 logischer Positionen. In: Zeitschrift für Diskursforschung 2013 (3)\, 26
 3-287.\n\nSpitzmüller\, Jürgen\; Busch\, Brigitta\; Flubacher\, Mi-Cha (
 2021): Language ideologies and social positioning: the restoration of a 
 “much needed bridge”. In: International Journal of the Sociology of Lang
 uage 2021 (272)\, S. 1–12. DOI: 10.1515/ijsl-2020-0094.
URL:/events/733.html
SUMMARY:Zur diskursiven "Erfindung" 'der' Gendersprache - Paul Meuleneers
LOCATION:Jamala
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DESCRIPTION:Modern communication increases interaction through the use of
  new technologies which\, in turn\, urges learners to communicate with p
 eople who are geographically distant\, and linguistically and culturally
  different.  Priority is given to the educational system to prepare lear
 ners to the 21st century intercultural encounters and global interdepend
 ence. Linguistics\, in general\, and some of its ramifications\, in part
 icular\, such as sociolinguistics and intercultural pragmatics have high
 lighted the intertwined relationship between language and culture (Risag
 er\, 2007). Foreign language education is itself\, by definition\, an in
 tercultural enterprise (Secru\, L et al\, 2005). My empirical research a
 ims to investigate how intercultural communication (IC) is taught in the
  English departments at Moulay Ismail University (Meknes\, Morocco) and 
 Bonn University (Bonn\, Germany). It also identifies the EFL teaching st
 rategies and their impact on students’ performance. More specifically\, 
 this research seeks (a) to test the level of intercultural communicative
  competence (ICC) of students enrolled in these two universities\, (b) t
 o compare the level of ICC among students who are affiliated in intercul
 tural clubs and those who are not\; and (c) to investigate the impact of
  abroad experience on ICC development. Moreover\, this study will elicit
  ways to develop ICC in higher education from the respondents’ results. 
 \nTo execute this project several procedures are being implemented in te
 rms of collecting\, analysing and interpreting data. The selection of th
 e research approach is based on the research problem and the issue in qu
 estion\, the researcher’s personal experiences and the audiences (Creswe
 ll\, 2012). Since my study aims to explore and understand groups’ behavi
 ours and attitudes towards a social phenomenon and attempts also to test
  theoretical models by examining the relationship among variables\, mixe
 d methods will be used.\nPresenting in STaPs 18 the methodological chall
 enges I encountered\, the objective of my presentation this time is to s
 hare with fellow PhD researchers the process of conducting an empirical 
 pilot study which holds an outlook into current / potential future resul
 ts and applications. The main focus will be on the methodological proces
 s of collecting and analysing data.\n\nReferences\nJohn W. Creswell (201
 2). Educational Research: planning\, conducting and evaluating quantitat
 ive and qualitative research.\nJohn W. Creswell (2013). Research Design:
  Quantitative\, Qualitative and Mixed Method Approaches.\nKaren Risager 
 (2007). Language and Culture Pedagogy: From a National to a Transnationa
 l Paradigm.\nSecru\, L. et al. (2005). Foreign Language Teachers and Int
 ercultural Competence: An international investigation. Clevedon: Multili
 ngual Matters.
URL:/events/748.html
SUMMARY:“Intercultural Communicative Competence in foreign language teach
 ing and learning: A comparison of the situations in Morocco and Germany 
 in tertiary education”  - Nadya Izzaamiouine
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