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DESCRIPTION:Der Vortrag untersucht\, wie das Infragestellen von Eigentlic
 hkeit – also die Frage\, ob etwas eigentlich\, tatsächlich oder wirklich
  so ist\, wie es dargestellt wird  – in der politischen Kommunikation al
 s parteiübergreifende Strategie genutzt wird. Ausgangspunkt ist die Beob
 achtung\, dass politische Akteurinnen und Akteure sich selbst als authen
 tische\, \,eigentlich‘ sprechende Personen inszenieren (vgl. Gardt 2018)
 \, während sie der Gegenseite uneigentliches bzw. sogar bewusst \,versch
 leierndes‘ Sprechen vorwerfen. \nUntersucht wurden dazu Zufallsstichprob
 en der Marker eigentlich\, tatsächlich und wirklich im Korpus "Plenarpro
 tokolle des Deutschen Bundestags (1949–2023)". Die Analyse zeigt\, dass 
 Eigentlichkeit in der politischen Kommunikation zwei zentrale kommunikat
 ive Funktionen erfüllt: Sie dient einerseits der rhetorischen Legitimati
 on eigener Wahrheits- und Faktizitätsansprüche\, andererseits der diskur
 siven Delegitimierung der politischen Gegenseite. \nDamit wird Eigentlic
 hkeit als wiederkehrendes\, strategisch nutzbares Muster sichtbar\, welc
 hes insbesondere in Wahlkampfkontexten gezielt eingesetzt werden kann.
URL:programm.stuts79.de/events/1531.html
SUMMARY:„Dann muss man auch mal verstehen\, worum es dabei eigentlich geh
 t“: zur (strategischen) Rolle von Eigentlichkeit in der politischen Komm
 unikation
ORGANIZER:stuts79
LOCATION:stuts79 - DOR 24 1.401
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