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DESCRIPTION:Ein essentieller Teil der Dokumentation bedrohter Sprachen is
 t Feldforschung. Normalerweise kann man dabei auf eine Lingua Franca zur
 ückgreifen\, etwa eine offizielle Landessprache\, doch nicht immer ist d
 iese Option gegeben. In solchen Fällen muss man sich durch geschickte El
 izitation die Grundlagen der Sprache erschließen\, um diese dann selbst 
 zur weiteren Elizitation zu benutzen. Dabei kann es leicht zu Missverstä
 ndnissen kommen\, durch die der Spracherwerbs- und -analyseprozess ersch
 wert wird. Durch gezielte Fragen mit Bezug auf die nähere Umgebung und E
 inbeziehung der Körpersprache können Phonetik/Phonologie\, Morphosyntax\
 , Lexik sowie Semantik der Sprache auch ohne Übersetzung oder metasprach
 liche Befragung schrittweise analysiert werden.\nIn diesem interaktiven 
 Workshop wollen wir diese Situation nachstellen. Hierfür ist ein feldfor
 schungserfahrener Linguistik-Alumnus zu Gast\, der einen monolingualen I
 nformanten in einer noch nicht näher spezifizierten Sprache simuliert. E
 lizitierfreudige Teilnehmende können so versuchen\, so viel wie möglich 
 über diese unbekannte Sprache in Erfahrung zu bringen.\nAnschließend sol
 len die Erkenntnisse und Methoden kurz ausgewertet und aufgelöst werden.
 \n\nVorkenntnisse: Keine\, aber Kurs „Feldforschungsmethoden“ von Vortei
 l.\n
URL:https://talks.stuts.de/en/stuts77/public/events/1345
SUMMARY:Monolinguale Feldforschung
ORGANIZER:stuts77
LOCATION:stuts77 - GWZ 2.316
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